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SV 08 Baalberge auf FuPa

Timeline:

Wochenende, den 03./ 04.10.2018

Die D- Junioren schlugen sich beim Titelaspiranten FSV Rot-Weiß Alsleben durchaus achtbar, unterlagen 1:4. Auch die E-Jugend verlor an gleicher Stelle, mit 2:4 gegen SG Alsleben/ Plötzkau.

Die C- Junioren spielten auf eigenem Platz "nur" 1:1 gegen die SG Seeland/ Gatersleben. Wie schon bei Einheit verschliefen die Schützlinge von Michael Kühlewind und Alexander Glaser den Start völlig, hatten jede Menge Glück, dass Seeland nicht zeitig und klar in Führung ging. Neben einem Lattentreffer (8.) hatten die Gäste 2 weitere Riesenmöglichkeiten (3., 11.), die sie fahrlässig liegenließen. Auf Seiten des Gastgebers dann Luca Albrecht mit der großen Chance zur Führung, scheiterte am Gäste- Torwart (14.). Im Gegenzug bereits die vierte Möglichkeit durch den überragenden Tom Gorspott, wieder blieb SV 08 - Torwart Niklas Kürschner der Sieger (15.). Dann aber Albrecht, umspielte 3 Gegenspieler und hatte das Auge für Luka Kühlewind. Kühlewind technisch stark zum 1:0 für Baalberge (17.). Doch anders als noch bei Einheit knickte dieses Tor weder den Gegner, noch bekam Baalberge dadurch Sicherheit. Seeland stellte sich als der erwartet schwere Gegner vor, der Beste für Baalberge in dieser Saison. Die Gäste wirkten individuell, physisch und spielerisch stark, konterten über Timo Raters, Manuel Gohl und Gorspott genauso schnell wie zielstrebig und hatten über die gesamte Spielzeit die deutlich klareren Tormöglichkeiten. Dennoch benötigte Seeland gegen Ende eine abgefälschte Bogenlampe von Gorspott zum 1:1- Ausgleich. Baalberge traf zweimal Metall, dürfte angesichts des Verlaufs aber über den Punktgewinn noch froh sein. Der SV 08 zahlte einiges Lehrgeld und musste spätestens an diesem Tag erkennen, dass die Favoritenrolle der Spitzenmannschaft auch eine Bürde sein kann. Damit gilt es künftig besser umzugehen.Und auch daraus zu lernen.

 

Unsere zweite Mannschaft besiegte die SG Belleben und hat den Platz unter den ersten drei vorerst gefestigt.

 

Auch im vierten Heimspiel dieser Landesklasse- Saison konnte unsere Erste nicht punkten, unterlag dem 1. FSV Nienburg 1:3. Baalberge traf im Altkreisderby allerdings auch auf einen sehr starken Gegner. Die Nienburger gehörten in der Saisonvorschau zu einem der Anwärter auf die vordersten 3 bis 4 Plätze, mussten aber in den ersten 5 Spielen mit Benjamin Stahn, Denis Neumeister und Oliver Drachenberg auf drei ganz wichtige Leistungsträger in zentralen Positionen verzichten. Das Ergebnis waren 5 Spiele ohne Sieg (vier Unentschieden, eine Niederlage). Seit alle drei wieder an Bord sind, zieht Nienburg eine Serie, gewann 3mal und spielte gegen Spitzenreiter Alsleben Remis. Zumindest Stahn war aber auch in Baalberge gelb-rot gesperrt. Für den Gastgeber setzte es ein paar Stunden vor Anpfiff die nächste Hiobsbotschaft, als Ladislav Kesner, seit Wochen Dreh- und Angelpunkt der Baalberger Offensive, mit fiebriger Erkältung ausfiel. Somit fehlte neben Markus Buhrau (schwere Verletzung gegen Zerbst) der zweite, zentral enorm wichtige Akteur im System von Trainer Daniel Henze an diesem Tag. Dafür durfte Patrick Pelka nach abgesessener Sperre wieder mitwirken.

Nienburg spulte in den ersten 25 Minuten die gesamte spielerische und individuelle Qualität, welche das Team zweifellos hat, routiniert herunter. Auch ohne Abwehrchef Schmielorz und Stahn wirkte der 1. FSV kompakt, abgezockt im Stellungsspiel. Die Sechser Neumeister und Hechler hatten im Zentrum alles im Griff, ließen sich versetzt zueinander fallen, verschoben schlau, kommunizierten gut, hielten die Abstände. Offensiv kam der ebenso wie Neumeister verbands- und oberligaerfahrene Drachenberg mit zunehmender Spielzeit über alle Positionen und hatte mit Denis Winter einen technisch versierten Pendant. Nienburg legte sich taktisch abgezockt den Gegner zurecht, suchte und fand Lücken und Schwachstellen. Über die rechte Seite des SV 08 - mit 17-jährigen besetzt - fielen schließlich alle drei Tore der Gäste. Bereits nach 10 Minuten verzeichnete der 1. FSV nach Ballgewinnen und schnellem Umschaltspiel zwei Großchancen. Dann kam Drachenberg. Vor dem 1:0 Baalberger Ballverlust in der eigenen Hälfte gegen ihn, öffnete er geschickt das Zentrum, spielte Danny Krebs frei. Krebs steckte auf Winter durch, Winter mit feiner Technik ins lange Eck zum 0:1 (12.). Das ging zwar zu einfach, war aber auch fein gespielt von den Gästen. Schönes Tor. Beim 0:2 zeigte Drachenberg dann seine ganze Klasse. Der diesmal in der Abwehr aufgebotene Marcel Schulze mit einem langen Ball über die linke Seite, diesen erlief Drachenberg, ließ wiederrum die Youngster des SV 08 nicht gut aussehen, umspielte am Ende noch Mathias Koch und Torwart Patrick Hahn zum 0:2 (16.). Ein Doppelschlag, der zu diesem Zeitpunkt die Kräfteverhältnisse auf dem Platz absolut widerspiegelte. Baalberge fand durchs Zentrum gegen den erfahrenen Vierer- Block IV/ DM der Nienburger keine spielerischen Mittel, auch lange Bälle kontrollierten die Gäste meist souverän. Aber nicht immer. Klasse Seitenwechsel von Florian Schröder, gleich zweimal brach der SV 08 über rechts durch, doch sowohl Niklas Barth, als auch Pelka wurden von den Nienburgern gelegt. Grenzwertig, am Rande des Erlaubten. Den Freistoß aus guter Position vergab der Gastgeber schluderig (21.). Nienburg dominierte das Geschehen auf dem Rasen weiterhin, aber Baalberge war nun drin in der Partie. Dann war es FSV-Keeper Tobias Held mit ganz starker Aktion, der das 1:2 verhinderte. Einmal ging es schnell, Schröder und Thomas Schütze spielten mit wenigen Kontakten Barth frei, der in den Rücken der Gästeabwehr kreuzte. Doch Held erahnte die Situation, war weit draußen und gewann so die entscheidenden Sekunden, um gegen Barth zu blocken (29.). Aus ähnlicher Situation heraus war er 9 Minuten später aber machtlos. Nach Schütze- Pass vollendete Pelka zum mittlerweile verdienten 1:2 (38.). Danach Schröder, der sich durch dribbelte, aber an Oliver Schmidt hängenblieb (40.). Doch dann war es wieder Drachenberg, der einen groben Patzer des SV 08 konsequent verwertete. Die Baalberger Youngster verloren rechts ohne Not den Ball gegen Drachenberg, der erneut auf und davon ging und am Ende uneigennützig für Winter auflegte (43.). Das 1:3 in einer Phase, in der zumindest ein Fünkchen Baalberger Hoffnung aufkeimte, noch etwas reißen zu können. Und zu allem Überfluss ganz kurz vor der Pause. In der zweiten Halbzeit wirkte Baalberge zwar bemüht, insgesamt aber fehlte der letzte Wille sich aufzubäumen. Zudem ließen Pelka per Kopfball nach Freistoß- Hereingabe (59.) und erneut Barth frei vor Held (70.) Großchancen liegen. Somit tat Nienburg nur noch das Nötigste, vertraute auf die gute Spielanlage und Raumaufteilung und geriet nie mehr in Gefahr. Und vergab dicke Torchancen durch Drachenberg und Knöfler. Die Gäste vermittelten stets das Gefühl, bei engem Spielstand jederzeit eine Schippe drauflegen zu können, während Baalberge spätestens nach dem 1:3 gefühlt nicht die Mittel hatte, noch irgendwie an der Niederlage kratzen zu können. Am Ende war der Gegner einfach zu stark.

SV 08 Baalberge: Hahn - Hamann, Olejnik, Koch, Knapp, Grolik (72. F. Buhrau), Schütze, Schröder, Barth, Pelka, Peitsch (46. Kalberlah)

1. FSV Nienburg: Held - Hensel, Schulze, O. Schmidt, Engel, Krebs (46. Knöfler), Hechler, Neumeister, Schumann, Drachenberg, Winter

Tore: 0:1 Winter (12.), 0:2 Drachenberg (16.), 1:2 Pelka (38.), 1:3 Winter (43.)

Schiedsrichter: Ilser (Naumburg) Assistenten: Scholze, Schumann  Zuschauer: 72

 

Wochenende, den 27./ 28.10.2018

Update 27.10.2018

Die E- Junioren spielten bei Union Schönebeck 4:4 und lieferten ein tolles Spiel.

Die D- Jugend, ebenfalls bei Union Schönebeck,  unterlag 0:4.

 

Mit einem 5:0- Auswärtserfolg beim SV Einheit Bernburg, gegen die Landesligareserve der KOOP Askania/ Einheit II (vor dem Spiel als Dritter nur 3 Punkte hinter Baalberge), hat sich unsere C-Jugend endgültig zum Spitzenteam im Kreis gemausert.

Doch zu Beginn der Partie lief bei den Gästen erstmal so gut wie gar nichts zusammen. Fahrig, schläfrig und unkonzentriert reagierte Baalberge nur. Askania/ Einheit II war zunächst wesentlich wacher, aktiver, clever in den Zweikämpfen und spielte zielstrebig und geradlinig. Schon in der 6. Minute gingen die Gastgeber über Philip Schwarze außen steil, Baalberge bekam keinen Zugriff, ließ sich einfach überlaufen. Doch gleich zwei Einheit- Stürmer scheiterten an Niklas Kürschner im SV 08 - Tor. Wieder nur 2 Minuten später klatschte der Schuss von Rafik Kalashyan an die Querlatte. Zu diesem Zeitpunkt wäre die Führung für die KOOP absolut verdient gewesen. Baalberge fand nur mühselig in die Partie, war dann aber sofort da und in der 11. Minute erstmals gefährlich vor dem Tor der Gastgeber. Einen eher verunglückten Befreiungsschlag von Lucas Haase nahm Spielmacher Tom Bley geschickt herunter, spielte umgehend auf Luka Kühlewind, der mit einem Kontakt und No-Look-Pass Robert Knull freispielte. Knull scheiterte am Pfosten. Fast im Gegenzug die dritte Riesen-Chance für Einheit, Kalashyan nur ans Außennetz (14.). Nach einer Viertelstunde war Baalberge aber drin in der Partie und setzte sich zunehmend in der Hälfte der Gastgeber fest. Zusammengestaucht von den Trainern ob des bis dato leblosen Auftrittes wurde der SV 08 von Minute zu Minute aktiver. Kühlewind ließ sich öfter fallen, gab den klugen Verbindungsspieler. Und weil Rechtsaußen Knull von Einheit ebenso wie Tom Bley im Mittelfeld manngedeckt wurden, hatten wiederrum Luca Albrecht auf Linksaußen und Tom Loichen im Mittelfeld Platz. Den sie dann auch nutzten. Über das Duo Loichen/ Albrecht kam Baalberge in die Partie. Zunächst aber die Flanke von Albrecht abgefangen durch die Einheit -Abwehr, die aber den Ball nicht unter Kontrolle bekam. Bley am zweiten Ball, ließ per Körpertäuschung mehrere Einheit- Spieler stehen und entdeckte Loichen. Loichen über den zu weit rausgeeilten Torhüter zum 0:1 ins Netz (28.) Nun entzog sich auch Knull zunehmend der Bewachung, wechselte mehrfach mit Albrecht die Seiten. Ein energischer Antritt von Knull, Pass in den Rückraum auf Loichen, der mit feiner Schusstechnik den Einheit- Keeper zum 0:2 überwand (35.). So ging es zum Pausentee. Etwas glücklich für die Gäste, da Einheit bis dahin mindestens gleichwertig war. Doch nach der Pause konnten sich die Gastgeber nicht mehr wirklich aufbäumen, der Schock des Doppelschlages vor der Halbzeit saß tief. Baalberge hatte nun klar die Fäden in der Hand und spielte das aus, was die Mannschaft bisher auf Platz 2 der Tabelle geführt hat. Mit Durchsetzungsvermögen und Tempo über außen (Albrecht, Knull, Noel Ziebeck) und fußballerischer Finesse durchs Zentrum (Kühlewind, Bley, Loichen) wurde die KOOP II ein ums andere Mal überspielt. Knull in typischer Manier zum 0:3, Loichen mit wiederrum starker Technik zum 0:4 sowie Kühlewind im Stile des Strafraumstürmers nach Vorarbeit Knull zum 0:5 schossen ein am Ende ebenso klares wie überraschendes Ergebnis heraus.

 

Unsere Zweite holte in Biendorf beim BSC II trotz großer Besetzungssorgen in einem hart umkämpften Spiel einen Punkt für die Moral, musste am Ende aber auch drei verletzte Spieler beklagen.

 

In der Landesklasse Staffel 4 unterlag unsere 1. Mannschaft beim Tabellendritten Zörbiger FC mit 2:6. Schon in der letzten Saison mischten die Zörbiger als Aufsteiger in der Halleschen Staffel in der Hinrunde samt gepflegter Spielanlage die Liga auf. Bis viele Ausfälle und das typische Lehrgeld für einen Einbruch in der Rückrunde sorgten. Im Sommer verstärkten die Verantwortlichen des ZFC den Kader deswegen mit erfahrenen Akteuren – der 35-jährige Innenverteidiger Florian Schneier kam aus Thalheim und bringt reichlich Landes- und Verbandsligaerfahrung mit, Enrico Boenisch aus Brachstedt (Landesliga), Benjamin Boenecke aus der sächsischen Landesliga (Rotation Leipzig) und mit dem 30-jährigen Dirk Steinwand holte Zörbig einen der herausragenden Kreisligaspieler der letzten Jahre aus Spören. Dazu Torwart Jonas Dimke aus Wettin (Kreisoberliga). Steinwand und Schneier fielen gegen Baalberge jedoch verletzungsbedingt aus, insgesamt fehlen Trainer Christian Helmecke seit Wochen zahlreiche Spieler. Trotzdem mischt seine Mannschaft punktgleich mit dem Ersten und Zweiten an der Tabellenspitze mit. Für Baalberge standen die Vorzeichen vor dieser Partie mehr als schlecht. Zusätzlich zu den 8 Ausfällen (K. Smandek, S. Kersten, C. Slotta, M. Buhrau, M. Stille, B. Pankrath, S. Knapp, P. Pelka) meldeten sich noch am Spieltag Stammtorwart Patrick Hahn arbeitsbedingt und der etatmäßige Linksverteidiger Frank Hennicke wegen Krankheit kurzfristig ab. In Summe 10 Ausfälle, darunter 6 Stammspieler. Mit Nils Wendel stand zudem ein Feldspieler zwischen den Pfosten, der zuvor weder im Jugend-, noch im Männerfußball das Tor hütete. Und somit sein Torwartdebüt direkt in der Landesklasse gab. Baalberge mit 6 Spielern unter 20 Jahren und dem jüngsten Altersdurchschnitt in der Startelf seit über einem Jahrzehnt.

Ohne Abtasten nahm die Partie sofort Fahrt auf. Zörbig agierte im Umkehrspiel ebenso schnell wie variabel. Der ZFC verteidigte hoch, kombinierte sich nach Ballgewinn über Zwei- Kontakte- Fußball und drei Stationen auf engem Raum frei, bis wahlweise der gut getimte Steilpass oder Seitenwechsel folgte. Der Sechser Boenecke als kluger Verbindungsspieler, der allerdings bei etlichen taktischen Fouls auch etwas Glück hatte, am Ende ohne Gelb davon zu kommen. Neben Boenecke kurbelten Maurice Deidok oder Nico Stenschke ordentlich an. Vorne boten Ronny Telle, Oliver Kleewein und Co. mit den richtigen Laufwegen und hohem Tempo die Optionen. Doch Baalberge hielt dagegen, kämpfte und spielte. Ladislav Kesner initiierte mit Thomas Schütze die Gegen- Aktionen. Kesner war durchgebrochen, wurde aber mittels taktischem Foul ausgebremst. Den folgenden Freistoß hob Schütze gefühlvoll in den Strafraum, wo sich Martin Olejnik hochschraubte und an die Lattenunterkante köpfte. Von dort sprang der Ball ins Feld und dem verdutzten Leon Peitsch vor die Füße, der jedoch aus 2 Metern Torentfernung keine Kontrolle über den Ball bekam. Viel Pech für den SV 08 bei der ersten Riesenmöglichkeit in der 3. Minute. Und die nächste folgte schon bald. Niklas Barth, von Peitsch freigespielt, scheiterte aus wenigen Metern an ZFC- Keeper Dimke (7.). Die dritte Baalberger Torchance saß dann aber. Barth eroberte im Pressing gegen Linksverteidiger Jonas Goltz den Ball, spielte Kesner frei. Der ließ technisch elegant drei Gegenspieler stehen und passte Peitsch sauber in den Lauf. Peitsch überwand Dimke zum 0:1 (15.) und erzielte sein erstes Pflichtspieltor für die 1. Mannschaft des SV 08, knapp 2 Wochen nach seinem 18. Geburtstag. Doch diese, aus Sicht der Gäste wertvolle Führung sollte nicht lange halten. Zörbig wirkte nicht geschockt und entfachte enormen Druck. Kleewein traf den Pfosten (18.), Tom Hamann sprang im Strafraum der Ball unglücklich an die Hand, doch der Elferpfiff blieb aus (19.). Dann ließ sich Baalberge über die linke Abwehrseite simpel aushebeln, Telle marschierte zur Grundlinie, wo er eigentlich schon abgedrängt wurde, aber den Ball noch irgendwie zur Flanke ins Feld zurückbrachte. Die Flanke durch den Fünfmeterraum, dort säbelte Baalberge zu allem Überfluss zweimal über den Ball, bis Kleewein am langen Pfosten Danke sagte und zum Ausgleich einschob (21.). Aus Gästesicht ein unfassbares Gegentor. Kleewein traf nur 5 Minuten später nach Standard gleich noch einmal, zum 2:1 (26.). In der Folge nahm das Schicksal für Baalberge seinen Lauf. Der SV 08 vergab erst die dicke Möglichkeit zum Ausgleich (28.) und ließ sich dann im direkten Gegenzug auskontern. Am Ende Olejnik grenzwertig im Zweikampf gegen Kleewein. Diesmal entschied der Austausch- Schiedsrichter aus Nordsachsen, Andreas Heinrich, auf Strafstoß. Diesen verwandelte Telle sicher zum 3:1 (29.). In nur 9 Minuten drehte der ZFC das Spiel vom 0:1 auf 3:1. Doch Baalberge blieb dran. Leon Peitsch nach Ecke ans Außennetz (31.). Dann dicker Abwehr - Patzer der Zörbiger, Kesner traf zum 2:3- Anschlusstreffer (37.). Kurz danach die nächste dicke Gelegenheit der Gäste. Peitsch und Kalberlah vergaben aus bester Position den 3:3- Ausgleich (39.). Im Gegenzug Zörbig durch Telle freistehend drüber (40.). Und wie schon nach dem 1:0 kassierte Baalberge nur 6 Minuten nach eigenem Treffer das nächste Gegentor.  Routinier Michael Ebert traf 3 Minuten vor der Halbzeit zum 4:2. Noch so ein unglückliches Gegentor aus Sicht des SV 08, wo mehrere Spieler hätten klären können, aber den Ball nicht unter Kontrolle brachten.

Nach der Halbzeitpause zunächst wieder Baalberge. Mehrfach lag der Anschlusstreffer in der Luft. Erst Peitsch, dann auf Barth, der Dimke schon überspielt hatte, aber letztlich aus wenigen Metern über das Tor schoss (49.). Unglaubliche Szene. Peitsch wiederrum ließ sich, obwohl frei durch, noch abdrängen (54.). Erneut folgte die Strafe auf dem Fuß. Nach clever ausgeführter Ecke traf Boenecke zum 5:2 (58.). Und wieder war es Barth, der in der 63. Minute völlig frei an Torhüter Dimke scheiterte. Dann nahm Wendel einen Rückpass auf, es gab indirekten Freistoß im Strafraum. Diesen hämmerte Boenecke nach Ablage zum 6:2 (67.) unter die Latte. In den letzten 20 Minuten wogte das Geschehen auf und ab, ohne das Tempo und die Geradlinigkeit der ersten 70 Minuten zu erreichen. Zörbig besaß mehrere Möglichkeiten, das Ergebnis hoch zu schrauben, Baalberge konnte zwei weitere Großchancen nicht verwerten.

Aufgrund der Ballbesitz- und Spielanteile war der Erfolg der Gastgeber letztlich verdient, fiel aber um mindestens 2 Tore zu hoch aus. Baalberge erlebte einen extrem bitteren Spielverlauf. Wieder einmal. Wie schon bei Askania Bernburg II, als die Mannschaft unter Wert geschlagen wurde. Und wie schon nach der ersten Halbzeit in Bernburg, oder von den Zerbster Verantwortlichen letzte Woche, gab es auch diesmal in Zörbig durchaus Lob vom Gastgeber. Wofür sich ein Tabellenletzter aber nichts kaufen kann. Unter dem Strich stehen aus diesen 3 Partien Null Punkte und 12 Gegentore zu Buche. Bereitschaft und Intensität der Baalberger Mannschaft, sowohl im Training, als auch in den Spielen stimmen seit vielen Wochen zuversichtlich. Diese Zuversicht verbreitet das Team auch weiterhin, verkauft sich ordentlich, betreibt einen engagierten Aufwand. Das ist schon bemerkenswert. Nur irgendwann müssen auch einmal Punkte dabei rum kommen, so viel ist klar.

Zörbiger FC: Dimke - Bönisch (77. Helmecke), P. Deidok, Uebe, Goltz, M. Deidok, Boenecke, Stenschke, Ebert (45. Benze), Telle, Kleewein (63. Rehmann)

SV 08 Baalberge: Wendel – Hamann, Koch, Olejnik, Grolik, F. Buhrau, T. Schütze, Kalberlah, Barth, Kesner (73. Raba), Peitsch

Tore: 0:1 Peitsch (15.), 1:1, 2:1 Kleewein (21., 26), 3:1 Telle (29., FS), 3:2 Kesner (37.), 4:2 Ebert (42.), 5:2, 6:2 Boenecke (58., 67.)

Schiedsrichter: Heinrich (Sandersdorf), Assistenten: Pöckelmann, Wüste  Zuschauer: 95

 

Wochenende, den 20./ 21.10.2018

Unsere E-Junioren unterlagen dem Spitzenteam der SG Eggersdorf (aus 3 Vereinen) mehr als deutlich mit 0:15. Die D-Jugend hatte spielfrei.

 

Unsere C-Junioren gewannen das Spitzenspiel als Zweiter gegen den Dritten SG Schneidlingen/ Cochstedt/ Hecklingen/ Egeln mit 7:1. Hochkonzentriert und engagiert begann Baalberge die Partie. Schon das 1:0 in der 3. Minute absolut sehenswert. Lucas Haase eröffnete aus der Abwehr auf Tom Loichen in der Halbposition eigene Hälfte. Loichen ließ zwei Gegenspieler mit technisch sauberer Ballführung aussteigen, fand dann Tom Bley im Zentrum. Der Spielgestalter beschleunigte sofort mit flachem 15-Meter-Pass auf den Außen durchstartenden Robert Knull. Knull schüttelte zwei Gegenspieler ab, 20m- Lauf bis zur Grundlinie, präziser Pass in den Rückraum. Luka Kühlewind schneller als alle anderen im Strafraum schloss platziert zum 1:0 ab. Kurz darauf wieder Knull, der die Abwehr überlief. Und das gleich zweimal. Zum 2:0 (8.) und 3:0 (9.). Da waren noch keine 10 Minuten gespielt. Der SV 08 mit eiskalter Effizienz bis zu diesem Zeitpunkt. Die SG wurde früh erwischt und musste sich erst einmal schütteln, fand dann aber zusehends ins Spiel. Der gefährliche Adrian Nanvaro (Führender der Torschützenliste) sowie Marvin Drachau und Salliven Rudloff kombinierten sich jetzt mehrfach durch, bis auf Nanvaro fehlte aber der Torabschluss. Doch der verfehlte 1mal knapp das Tor, 1mal fand er in SV 08 - Schlussmann Niklas Kürschner seinen Meister. Baalberge hingegen blieb gnadenlos. Nach feiner Kombination vollendete Loichen zum 4:0 (25.). Danach vergaben Knull (26.) und Bley (27.) aus guten Positionen Bis endlich auch Linskaußen Luca Albrecht eingesetzt wurde. Von Kühlewind. Albrecht mit klasse Schuss, unhaltbar unter die Latte zum 5:0 (28.). Zwei Minuten vor der Pause belohnte sich nochmal Kühlewind für sein bis dato ganz starkes Spiel, als er nach Dreieckspiel mit Loichen und Bley zum 6:0 traf (33.). In der zweiten Hälfte ließ es der SV 08 arg gemächlich angehen. Verlor daraufhin völlig den Faden und sich in Standfußball. Die SG Schneidlingen jetzt das bessere Team, nutzte zwei dicke Tormöglichkeiten nicht. Ehe Nanvaro den verdienten Ehrentreffer erzielte (49.). Baalberge traf 8 Minuten vor Schluss noch zum 7:1 durch Albrecht und beendete damit eine trostlose zweite Hälfte. Wobei die Herangehensweise aufgrund der ersten Halbzeit ein wenig verständlich war. Die SG wurde am Ende allerdings deutlich unter Wert geschlagen.

 

Die zweite Mannschaft des SV 08 unterlag daheim im Spitzenspiel dem Tabellenführer FSV Rot- Weiß Alsleben II mit 2:3 und kassierte die erste Saisonniederlage. In einem guten Spiel legten über 90 Minuten spielerisch bessere Alsleber los wie die Feuerwehr, führten bereits nach 23 Minuten per lupenreinem Hattrick von Sascha Dienel, der in der letzten Saison noch in der Baalberger A-Jugend spielte, mit 3:0. Der SV 08 mühte sich, war Mitte des Spiels gleichwertig, doch erst im Schlussdrittel kam Baalberge durch Andreas Lehmann, der vier Gegenspieler ausknockte, auf 1:3 heran (71.). Als Nils Wendel mit sehenswertem Treffer vier Minuten vor Ende sogar das 2:3 erzielte, wurde es noch einmal eng. Letztlich brachte der Spitzenreiter aber das Ergebnis über die Zeit und sollte bei nun 7 Punkten Vorsprung in dieser Saison kaum noch einzuholen sein.

 

Auch nach dem dritten Heimspiel dieser Landesklasse- Saison bleibt der SV 08 Baalberge auf eigenem Platz punkt- und torlos, unterlag diesmal einem der Staffelfavoriten, dem TSV Rot-Weiß Zerbst mit 0:1. Überschattet wurde das Ganze von der schweren Knieverletzung des Baalbergers Markus Buhrau, der mit dem Notarzt abgeholt und ins Krankenhaus gefahren werden musste. Der SV 08 Baalberge wünscht Markus an dieser Stelle alles erdenklich Gute!

Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Görzig entwickelte sich auf dem Baalberger Rasen eine Partie auf gänzlich anderem Niveau. Das lag natürlich auch an den Gästen. Zerbst mit vielen Facetten moderner Spielanlage, hoch verteidigend, breit im Aufbau, hinterlaufende Außen, variables, ständig rochierendes Positionsspiel im Zentrum. Was bei den Rot- Weissen über 90 Minuten allerdings auch zu sehen war – ihre Spielanlage ist wackelig, steckt noch in einer Entwicklungsphase und ist dementsprechend störanfällig. Baalberge lieferte die bisher beste Saisonleistung, erarbeitete sich phasenweise Spielanteile, auch wenn diese in Summe der 90 Minuten auf Seiten der Gäste lagen. Allerdings nicht im Chancenverhältnis. Was Baalberge an diesem Tag liegen ließ, war mal wieder zum Haare raufen. Alleine Kapitän Niklas Barth hätte das Spiel entscheiden können, wenn nicht müssen. Scheiterte er bei seiner ersten Großchance (17.) noch an der tollen Parade von TSV- Keeper Ricardo Wagner und hatte er bei der zweiten etwas Pech, dass der Ball zu hoch absprang (25.), so hätte er spätestens bei seiner dritten Riesenmöglichkeit Anfang zweite Halbzeit (51.) die 1:0- Führung für Baalberge besorgen müssen. Torwart Wagner musste beim Herauslaufen die kurze, vor allem aber auch die lange Ecke aufmachen, er hatte keine andere Wahl. Doch Barth schoss den Torhüter an. Unglaubliche Szene. Später vergab Barth noch eine weitere Top- Chance (79.). Seine Teamkameraden machten es allerdings nicht besser. Barth und Leon Peitsch, beide über Ladislav Kesner und Markus Buhrau vor Wagner freigespielt, Barth hätte es selbst machen können, legte aber auf Peitsch ab, der dann aus 10 Metern Entfernung über das leere Tor schoss (32.). Noch einmal Peitsch auf halbrechts verfehlte knapp den kurzen Pfosten (42.). Justus Kalberlah wiederrum kam an Wagner nicht vorbei (59.). Und Kesner nach klasse Ballmitnahme nicht zum Abschluss (66.), da ihn Maik Fambach geschickt im Zweikampf abdrängte. Nach der 7. vergebenen Großchance des SV 08 kam es dann so, wie es im Fußball fast schon logisch ist. Es rächte sich. Baalberge ließ sich nach Einwurf überrumpeln, Max Schröter hatte sich auf der langen Ecke weggestohlen und traf aus der Luft, zwar ohne Effet, aber trotzdem ins Netz (71.). Irgendwie ein seltsames Tor. Auch schon davor hatte Zerbst Möglichkeiten, in der ersten Halbzeit jedoch vor allem nach Standards. Eine Freistoß- Hereingabe konnte Baalberge vor dem einschussbereiten Max Schröter nur mit viel Glück klären (22.). Und bei zwei stark getretenen Ecken stimmte die Zuordnung des SV 08 am langen Pfosten nicht, wo Thomas Möhring (28.) und Paul Meerkatz (34.) freistehend vorbei köpften. Das änderte sich nach Halbzeit- Hinweisen des SV 08 – Trainerteams in den zweiten 45 Minuten. Da wiederrum war Zerbst im Umkehrfußball mit 4 gegen 3 durch, vergab aber die große Möglichkeit (60.). Danach hatte der eingewechselte, agile Routinier Marc Schröter die Führung auf dem Fuß (63.). Ansonsten bot die Partie vieles, was das Fußball- Herz begehrt. Tempo, schnelles Passspiel (wenn auch mit Fehlern, die aber unter Geschwindigkeit nun einmal passieren), feine Positions- und Seitenwechsel, technische Finessen, Torchancen. Den Nutzen daraus zog letztlich nur das Team von Jens Borchers mit dem knappen Auswärtssieg. Spielerisch zeigte der neue Tabellendritte viele gute Ansätze, die allerdings noch ausgebaut werden sollten. Funktioniert der Aufbau besser und greifen die Abläufe, wird das Ganze noch kompakter werden, als an diesem Tag in Baalberge. Der SV 08 wiederrum musste sich abgesehen von der Chancenverwertung nicht viel vorwerfen lassen. Intensität, Kampf und durchaus auch die spielerische Komponente – alles war vorhanden gegen Zerbst. Das Problem bleibt das Toreschießen und da lügt eben auch die Statistik nicht. Nur 2 Treffer in 6 Punktspielen sind weit abgeschlagen in der Liga. Alle anderen Teams der Landesklasse Staffel 4 haben schon mindestens 7, acht von 13 Teams sogar mehr als 10 Tore erzielt. Dennoch ist die Stimmung im Team ordentlich, die Trainingsbeteiligung gut, alle ziehen mit, arbeiten vernünftig zusammen. Was fehlt, ist der Lohn für den hohen Aufwand. Noch. Einfacher wirds indes nicht, zumal mit Markus Buhrau nun auch noch ein ganz wichtiger, zentraler Baustein im System des Trainers Daniel Henze auf unbestimmte, lange Zeit ausfällt. Das ist aber nicht zu ändern. Weitermachen, positiv denken, anpacken - sollte und muss die Devise sein.

SV 08 Baalberge: Smandek - Hamann, Olejnik, Koch, Hennicke, Grolik, M. Buhrau (35. T. Schütze), Kesner, Barth, Kalberlah (76. Knapp), Peitsch (86. Raba)

TSV Rot-Weiß Zerbst: Werner - Fischer, Fambach, S. Sens, Ernst (46. Alarich), Kosel, Frens, Meerkatz (46. Marc Schröter), Möhring (89. C. Sens), Syring, Max Schröter

Tore: 0:1 Max Schröter (71.)

Schiedsrichter: Shaikh (Magdeburg) Assistenten: Meier, Rehberg  Zuschauer: 64

 

Samstag, den 06.10.2018

Der Nachwuchs hatte aufgrund der Ferien komplett spielfrei.

Unsere zweite Mannschaft holte arg ersatzgeschwächt in Edlau einen Punkt und bleibt weiterhin ungeschlagen.

 

Am 6. Spieltag der Landesklasse Staffel 4 kassierte unsere erste Mannschaft mit dem 1:5 beim Spitzenreiter TV Askania Bernburg II die erste Auswärtsniederlage.

Das Spiel begann zerfahren, wobei Baalberge zunächst mit geradlinigeren Aktionen torgefährlicher wirkte. Patrick Pelka scheiterte knapp am 0:1 (6.). Und schon in der 9. Minute wäre den Gästen beinahe der Paukenschlag gelungen. Nach Ballverlust Askania und Konter über Schütze war Ladislav Kesner mit feiner Ballmitnahme durchgebrochen, frei vor Askania – Torhüter Max Passon, wurde aber per Festhalte durch Dominic Wünsch von hinten daran gehindert. Wünsch erhielt Gelb für die Notbremse. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich eine unruhige, hektische Partie. Vor allem die Gäste wirkten zunehmend unkonzentriert, beschäftigten sich zu wenig mit dem Spiel an sich, schafften es nicht, ihre Staffelung zu halten. So brachte der erste schnell und strukturiert vorgetragene Angriff den Askanen die Führung. Baalberge konsterniert, kam nicht schnell genug zurück und keinen Zugriff über die rechte Seite, ließ sich ganz einfach per doppeltem Doppelpass von Eddie Kümmel und Martin Salis ausspielen. Kümmel flankte von der Grundlinie, der Ball passierte den Fünfmeterraum. Im Durcheinander war Maximilian Pabst am langen Pfosten der Nutznießer, schoss Torhüter Patrick Hahn an, von dem aus der Ball zum 1:0 ins Netz sprang (13.). Dies spielte der Askania Reserve exzellent ins Blatt. Der Spitzenreiter im 4-2-3-1, war über 90 Minuten spielerisch und physisch überlegen, handlungsschneller, und hatte im zentralen Mittelfeld durchweg ein klares Übergewicht. Dort holte der defensivere der beiden Sechser, Jan Bauer, nahezu alle zweiten Bälle, wurde allerdings auch so gut wie nie angelaufen oder in seinem Aktionsradius gestört. Während Marcel Pusch zwar viel rochierte, gute Ideen hatte und durch ein sauberes Passspiel bestach, aber von Baalberge eine Zeit lang gut zugestellt wurde. Markus Buhrau stopfte im defensiven Mittelfeld viele Löcher, konnte das am Ende aber nicht alleine schaffen, zumal er auch einiges für den Aufbau tat. Mit zunehmender Spielzeit ein Knackpunkt für die Gäste in dieser Partie. Hinzu kamen einige merkwürdige "Mechanismen". So wurde Kesner in der gefährlichen Zone 10 Meter vor dem Strafraum per Foul "ausgecheckt", ehe er den letzten Pass spielen konnte (24.), was ohne Folgen blieb. Pelka kreuzte nach Buhrau- Pass zwischen zwei Gegenspielern ein, doch die Abseitsfahne war oben (25.). Kesner wiederrum pflückte per starkem Tackling Askania im Aufbau den Ball vom Fuß, wollte sofort den Konter im 2- gegen- 3 einleiten, wurde zurückgepfiffen und erhielt Gelb (32.). Askania hatte die Fäden in der Hand und kam vermehrt zu Halbchancen und Torschüssen durch Pabst (22., 29.), Bauer (33.) und Pusch (34.). In der 35. Minute ein hoher Ball, den Pelka artistisch per Seitfallzieher noch erreichen wollte, dabei aber den rauslaufenden Torhüter Passon traf und dafür die rote Karte kassierte. In Unterzahl krempelte Baalberge noch einmal die Ärmel hoch, kämpfte verbissen. Insbesondere Kesner mit seinen Ballan- und Mitnahmen düpierte die Gastgeber mehrfach. So auch in der 42. Minute, als er zwei Askanen an der linken Strafraumkante austanzte, dann aber getroffen wurde. Kesner ließ sich jedoch nicht fallen, sondern versuchte, den Ball noch zu erreichen. Auf Kosten eines ansonsten ziemlich sicheren Elfmeters. Nach einem Schütze- Freistoß schaltete Kesner dann aber schneller als der angeschlagene Passon im Askania Tor und erzielte das 1:1 (44.). Zur Halbzeit blieb Passon bei Askania in der Kabine, das Tor besetzte fortan Innenverteidiger Patrick Baldauf. Für Passon kam Rene Fritsche aufs Feld. Beides war keine Schwächung für Askania II. Der in 10 Jahren verbands- und oberligaerprobte Torhüter Baldauf kommunizierte viel mit den Vorderleuten, ordnete und organisierte. Fritsche, der ähnlich wie Bauer, Pusch oder Salis jahrelang Oberliga-/ Verbands- und Landesligaerfahrung sammeln konnte, stabilisierte die defensive Ordnung. So wurde die Baalberger Hoffnung, dass der Ausgleich kurz vor der Pause trotz Unterzahl noch einmal die Moral beflügeln könnte, schnell enttäuscht. Baalberge kam auf dem kleinen Nebenplatz der Sparkassenarena nicht zurecht, auch weil die Oberligareserve die ohnehin schon engen Räume geschickt zustellte und auf kurzen Strecken den Ball technisch sauber laufen ließ. In Ballnähe schuf Askania regelmäßig Überzahlsituationen, der SV 08 bekam keine Zeit. Nach spätestens 3 Stationen war der Ball wieder an die Gastgeber verloren. Lange Bälle der Baalberger wiederrum flogen auf dem kurzen Platz ins Aus. Trotzdem konnte der SV 08 noch 10 Minuten lang die Gefahr vom eigenen Tor fernhalten. Dann aber eine sehr fragwürdige Freistoßentscheidung, Pusch legte sich den Ball zurecht. Hahn im SV 08 – Gehäuse konnte den flach getretenen, hoppelnden Ball nicht festhalten, Bauer staubte ab zum 2:1 (56.). 11 Minuten später wieder Salis über links, ging in den Strafraum, zog das Foul clever und bekam den Elfer. Und verwandelte selbst zum 3:1 (67.). Wieder nur 6 Minuten später verlor Baalberge leichtfertig den Ball, die junge SV 08 - Garde ließ sich vor dem Strafraum zu leicht abdrängen, Bauer nutzte das und schob in die lange Ecke zum 4:1 (73.) ein. In nur 16 Minuten ging Baalberge K.O. Den Schlusspunkt setzte noch einmal Pabst in der Nachspielzeit zum 5:1. Nachdem Askania vorher aus extrem abseitsverdächtiger Position über rechts durch war und flanken konnte.

Es kam irgendwie alles zusammen für Baalberge an diesem Tag. Letztendlich nahm das Spiel den typischen Verlauf, den solche Spiele oft nehmen, wenn die eine Mannschaft im Tabellenkeller und die andere an der Spitze steht.

TV Askania Bernburg II: Passon (46. Fritsche) - Westphal, Baldauf, Wünsch, Salis, Bauer, Pusch, Rook (68. Grey), Kümmel, Pabst, Osel (73. Pietzsch)

SV 08 Baalberge: Hahn – Hamann, Koch, Olejnik, Hennicke, M. Buhrau, T. Schütze (83. Raba), Barth, Kalberlah (59. Stille), Kesner (73. Grolik), Pelka (35. RK)

Tore: 1:0 Pabst (13.), 1:1 Kesner (44.), 2:1 Bauer (56.), 3:1 Salis (67. FS), 4:1 Bauer (73.), 5:1 Pabst (90.,+1)

Schiedsrichter: Wissel (Magdeburg) Assistenten: Wloczyk, Müller  Zuschauer: 74

 

 

Wochenende, Sa. 22.09.- So. 23.09.2018

Während alle Nachwuchsteams Erfolge oder mindestens Teilerfolge verbuchten, wie auch die Zweite Männer, musste die erste Mannschaft den nächsten herben Dämpfer hinnehmen.

 

Die F-Junioren (in SG mit Neuborna) konnten zwar nicht ihr viertes Turnier in Folge gewinnen, schlugen sich aber, mit 2 Mannschaften angetreten, insgesamt gesehen durchaus beachtlich. Der SV 09 Staßfurt wurde einmal 3:0 besiegt, dann unterlag die 2. Mannschaft demselben Gegner mit 0:4. Gegen Askania/ Einheit Bernburg gab es knappe Niederlagen mit 0:1 und 0:2.

 

Die E-Junioren (in SG mit Neuborna) holten in Drohndorf beim FSV Drohndorf/ Mehringen ihre ersten drei Punkte der neuen Saison, gewannen am Ende 7:3. Angetrieben von Till Stattek (2 Treffer, 3 Assists) und Konstantin Ulrich (2 Assists) überzeugte das Team, hatte gemessen am ersten E-Jugend-Jahr, in dem sich fast die gesamte Mannschaft befindet, schöne Ballstafetten und Spielzüge zu bieten. Vorne war neben Stattek und Ulrich der quirlige und noch in der F- Jugend spielberechtigte Wilhelm Philipp von der Drohndorfer Abwehr kaum zu stellen, und während sich Bastian Ferchow und Leni Hedicke viel ins Offensivspiel einschalteten, hielten hinten Nora Wirth, die einige Bälle ablief und Paskal Wasserberg vor dem aufmerksamen Torhüter Ben Börner den Laden zusammen. Schon zur Halbzeit lag Baalberge/ Neuborna mit 4:0 in Front, Nora Wirth mit dem zeitigen Führungstreffer sowie danach Stattek und zweimal Philipp hatten getroffen. Nach der Pause verkürzte Erik Fuhrmann mit einer sehenswerten, direkten Ecke auf 1:4, doch Ferchow nach feiner Vorarbeit von Stattek stellte mit dem 1:5 schnell den alten Abstand wieder her. Danach ging den Jungs von Thomas Börner und Ingolf Naunapper etwas die Konzentration verloren, es war jetzt öfter ein wirres Durcheinander auf dem Rasen. Jannis Göring verkürzte für Drohndorf auf 2:5, der eingewechselte Wesley Wrobel dann wieder zum 2:6, Chris Fricke auf Seiten der Gastgeber zum 3:6. Den Schlusspunkt setzte B. Skubich, der die Latte traf, den zurückspringenden Ball lenkte Mehringens L. Schulze unglücklich zum Eigentor ins Netz.

 

Auch die D-Junioren verbuchten dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung bei Lok Aschersleben einen Punkt, spielten 0:0.

 

Die C-Junioren gewannen auch das zweite Spitzenspiel in Folge, wiederrum auswärts, bei der SG Neugattersleben/ Staßfurt II mit 4:2 und schoben sich auf Platz 2 der Tabelle vor. Und das sogar ohne ihren Mittelfeldregisseur Tom Bley. In einer gutklassigen Partie wogte das Geschehen in der ersten Halbzeit hin und her mit leichten spielerischen Vorteilen der Gastgeber. Dabei traf auf Seiten der SG der kaum zu haltende Staßfurter Tran Hong Rudatus zweimal Metall, während die Gäste ebenfalls durch Luca Albrecht und Luka Kühlewind zweimal den Pfosten trafen. Zudem ließen Albrecht frei vor Neugatterslebens Keeper Josef Füllert und Robert Knull dicke Möglichkeiten liegen, während Niklas Kürschner im SV 08 - Gehäuse gegen Rudatus und Eefje Hoffmann ebenfalls den Rückstand mit glänzenden Paraden verhinderte. Gegen den tollen Treffer von Rudatus kurz vor der Pause war er aber machtlos. Mit 1:0 ging es schließlich in die Kabine. Kurz nach Wiederbeginn traf Tom Loichen nach mustergültig über die Breite vorgetragenem Angriff zum 1:1- Ausgleich, doch der neben Rudatus auffällige Felix Hamann mit schönem Tor zur erneuten Führung der Gastgeber. Diese hätte Neugattersleben/ Staßfurt II gegen kurzzeitig konsternierte Gäste dann ausbauen können, doch Kürschner hielt sein Team mit glänzenden Reflexen gegen Lucas Block und Rudatus im Spiel. Und setzte die Signale. Denn danach kämpfte Baalberge um jeden Grashalm, ließ nicht locker. Beispielhaft das 2:2, als Robert Knull zweimal nachsetzte und am Ende den Ball, wenn auch unter Mithilfe von Füllert ins Tor bugsierte. Zwei Klassekonter versenkten schließlich Albrecht und erneut Knull per Doppelschlag zum 2:4 und drehten das Spiel. Die SG, weiterhin spielerisch die etwas bessere Elf, versuchte in den letzten 9 Minuten noch einmal alles, schnürte die Gäste in ihrer Hälfte ein, doch entweder stand das Pech im Abschluss oder der glänzend aufgelegte Kürschner im Weg. Baalberge brachte die 2-Tore-Führung nach Hause.

 

Die zweite Mannschaft des SV 08, aufgrund der vielen Ausfälle der Ersten stark ersatzgeschwächt, erspielte gegen den FSV Drohndorf/ Mehringen II einen Punkt, am Ende blieb es beim torlosen 0:0. Wobei der Gastgeber die klar besseren Chancen hatte.

 

Am vierten Spieltag der Landesklasse 4 verlor die erste Mannschaft auch das zweite Heimspiel, wiederrum gegen einen Aufsteiger, den VFB Borussia Görzig, deftig mit 0:3.

Da beide Torhüter Patrick Hahn (arbeitsbedingt), Karsten Smandek (verletzt) ausfielen und Ricardo Conrad ebenfalls krank war, stand mit Benny Boche schließlich ein Feldspieler der zweiten Mannschaft im Tor. Hinzu kamen Stamm- Innenverteidiger Mathias Koch, Benjamin Pankrath, Stefan Kersten, Chris Buhrau sowie der Siegtorschütze von Alsleben, Justus Kalberlah, die alle verletzungsbedingt, während Patrick Pelka wegen Urlaub und Nils Wendel wegen Weiterbildung ausfielen.

In einer Partie, die zu keiner Zeit Landesklasseformat hatte, spielte Baalberges Mannschaft auf erschreckende Weise kopf- und ideenlos. Görzig beschränkte sich auf einfache Mittel, stand meist tief, verzichtete auf Spielaufbau. Aus dem Abwehrzentrum schlug Josue Kongo die Bälle hoch nach vorn, die Nebenleute spielten Manndeckung alter Schule. Baalberge hatte bei Spielverlagerungen so viel Platz wie selten in dieser Spielklasse und fand trotzdem keine Lösungen. Zwar hatten die Gastgeber den ein oder anderen Ansatz, zum Beispiel wenn Martin Olejnik mit einer sauberen Eröffnung diagonal die Seite aufriss, Ladislav Kesner die Gegenspieler ausdrehte und im Kurzpass die Mitspieler mitnahm oder Markus Buhrau - an diesem Tag wieder Linksverteidiger - energisch Bälle behauptete, forderte und die Räume suchte. Aber in Summe war das alles zu wenig, um diesen Gegner zu knacken. In Situationen mit reichlich Raum wurde das Tempo verschleppt oder sich unsinnig festgerannt, oder es kam der Pass auf 3 bis 5 Meter nicht an, und das obwohl die Gegenspieler falsch zum Ball standen. Zudem fehlte allzu oft schlichtweg die Bewegung ohne Ball und damit die Angebote. Baalberge fand überhaupt keine Mittel auf die Spielweise der Gäste, entwickelte keinerlei Durchschlagskraft nach vorn, von Torchancen ganz zu schweigen. Beim VFB überzeugte Issa Sagne, bei den Gästen einer der wenigen, der geschickt im Raum verteidigte und auch offensiv ein gutes Gespür für Situationen hatte. Neben Sagne waren Abdul Quedraogo mit schnellen Antritten und Thomas Falkenberg mit guter Ballbehauptung Fixpunkte für viele hohe und lange Bälle der Görziger. Es war dann auch Sagne, der frei im Sechszehner hätte abschließen können, aber noch das Querspiel suchte, welches dann von Olejnik abgefangen wurde. Gleichzeitig war das die erste echte Torchance des Spiels. In der 22. Minute. Knapp 10 Minuten vor der Halbzeit die zweite Ecke für die Gäste. Diese segelte durch den Fünfmeterraum, Baalberge fehlten die Zuordnungen am langen Pfosten, Sagne reagierte am schnellsten und drückte den Ball zur 1:0-Führung der Gäste über die Linie (36.). Aus Sicht des SV 08 ein unfassbar ärgerliches Gegentor. Danach entwickelte sich für Baalberge ein Verlauf, der dem im ersten Heimspiel gegen den anderen Aufsteiger Felgeleben verblüffend ähnelte. Auch die Gegentore fielen zu praktisch gleichen Zeitpunkten.

Nach Wiederanpfiff suchte der SV 08 weiterhin den Spielfaden, verzweifelte und hoffte auf einen Gegner, der mehr am Spiel teilnehmen wollte. Aber das hatte Görzig überhaupt nicht nötig. In der 64. Minute ein vollkommen unnötig verursachter Freistoß. David Nadolny legte sich den Ball zurecht. Zum Entsetzen aller Baalberger schlug der weder sehr scharf, noch sonderlich platziert getretene Freistoß zum 0:2 im Netz ein. Der vierte Torschuss der Gäste saß. Und auch der fünfte. Denn schon 6 Minuten später vollendete Falkenberg einen Konter abgezockt und technisch sauber zum 0:3 (68.) und machte den Deckel drauf.

Am Ende reichten den Gästen fußballerische Primärtugenden und grundsolide Abwehrarbeit, um dieses Spiel zu gewinnen. Aus Baalberger Sicht ist es letztendlich müßig zu diskutieren, ob die Gegner in Tests wie Plötzkau oder Nedlitz und in den Pflichtspielen wie Felgeleben, Kleinmühlingen oder jetzt Görzig mit geringstem, spielerischem Aufwand zum Erfolg kamen, wenn diese Spiele allesamt klar verloren werden. Der Mannschaft fehlen trotz durchaus vorhandenem Talent und einer gewissen Spielanlage lenkende Köpfe auf dem Rasen. Wenn der Schlüssel zu Geradlinigkeit und Tempo in Richtung gegnerisches Tor nicht bald gefunden wird, winkt der letzte Platz. Und das ziemlich schnell. Und wenn zu allem Überfluss so wie in den letzten Heimspielen auch noch Emotionen fehlen, wird es im Abstiegskampf enorm schwer. Soviel ist sicher.

SV 08 Baalberge: Boche - Hamann, Olejnik, Hennicke, M. Buhrau, Stille, Raba (61. Knapp), Schütze (79. Grolik), Barth, Kesner, Peitsch (69. F. Buhrau)

VFB Borussia Görzig: Rose - Congo, Jödicke, Möckel, Börner, Sagne, Nadolny (90+1. Kürbis), Kutschera, Becke, Quedraogo, Falkenberg

Tore: 0:1 Sagne (39.), 0:2 Nadolny (62.), 0:3 Falkenberg (68.)

Schiedsrichter: Schütze (Möser), Assistenten: Ziebarth, Kluth,  Zuschauer: 77

 

Wochenende, Sa. 15.09.- So. 16.09.2018

Während die D-Junioren (0:12 bei Askania/ Einheit Bernburg) und die E-Junioren (4:9 gegen Schwarz-Gelb Bernburg) deutliche Niederlagen quittieren mussten, siegte die C-Jugend überraschend, klar und deutlich mit 7:1 beim Tabellenzweiten TSG Calbe. Eine ganz starke Teamleistung, wobei Baalberge im Verlauf des Spiels noch zahlreiche Tormöglichkeiten ungenutzt ließ. Besonders in der zweiten Halbzeit überzeugte der SV 08 mit schnellem Umkehrfußball und Ballstafetten. Aus einem guten Team ragten Noel Ziebeck, Niklas Götze defensiv und im Aufbau sowie Tom Bley als Spielgestalter noch heraus. Robert Knull (4), Luca Albrecht (2) und Patrice Kuhne trafen für Baalberge.

 

Zum ersten Mal trat unsere zweite Mannschaft (in SG mit Poley) in Nachterstedt bei der Reserve des SC Seeland an. Und siegte am Ende mit 4:2. Baalberge/ Poley ging Mitte der ersten Halbzeit nach Unstimmigkeit zwischen Torwart und Abwehr der Gastgeber durch Ronny Streblow mit 1:0 in Front, kurz nach dem Seitenwechsel baute Frank Oschätzky die Führung zum 2:0 aus. Auf den Anschlusstreffer Seelands durch Routinier Alexander Dittrich zum 1:2 antwortete der landesklasseerfahrene Sebastian Knapp per Doppelschlag zum 1:3 und 1:4, ehe Seeland durch Tobias Zoske noch einmal traf. Den 2-Tore-Vorsprung brachte Baalberge dann aber in der Schlussviertelstunde über die Runden. 

 

Am dritten Spieltag der Landesklasse 4 gewann der SV 08 Baalberge sensationell das Altkreisderby beim hohen Favoriten FSV Rot-Weiß Alsleben. Dem FSV, in Abwesenheit von Trainer Alexander Rebel, fehlten an diesem Tag mit Sebastian Horner, Tim Gadkowsky und Clemens Lichtenfeld drei ganz wichtige Spieler, während Baalberge ohne Martin Stille (arbeitsbedingt), Stefan Kersten, Benjamin Pankrath, Christian Slotta (alle verletzt), Frank Hennicke, Sebastian Knapp und Alexander Glaser (alle Zweite) antrat.

Alsleben drückte zu Beginn ordentlich auf die Tube, wollte sofort zeigen, wer Herr im Haus ist und den Anspruch hat, diese Liga mit zu dominieren. Über Innenverteidiger Michel Pilz und davor über Dominique Bauer, Max Labbert, Calvin Lange oder Neuzugang Ladislav Beran beherrschte der FSV zunächst die Räume, war in der ein oder anderen Situation sowohl gedanklich, als auch mit Ball am Fuß schneller. Mit wenigen Kontakten und sauberen Pässen unter Tempo liefen die Kombinationen. Baalberge, mit einigen Umstellungen, veränderter taktischer Ausrichtung und Lukas Raba im defensiven Mittelfeld hatte anfangs Mühe, dem zu folgen. Alsleben suchte und fand Alexander Naumann und vor allem Hendrik Kluge, der ein paar Mal zur Grundlinie durchbrach, dann aber zu wenig draus machte, keine Torchancen kreierte. Außer in der 9. Minute. Da schob er die Kugel am den Winkel verkürzenden SV 08 – Keeper Patrick Hahn vorbei, verfehlte allerdings auch um Zentimeter das lange Eck. Das war knapp. Kurze Zeit später Sven Rockmann über das Tor (12.). Doch nach etwa 20 Minuten kam der SV 08 deutlich besser in die Partie. Rechtsverteidiger und Youngster Tom Hamann, schon in Kleinmühlingen defensiver Aktivposten, gewann mehr und mehr Zweikämpfe gegen Kluge und Beran, steigerte sich im Verlauf  des Spiels enorm. Auf der anderen Seite Markus Buhrau, aufgrund der Personalsorgen diesmal Linksverteidiger, lieferte defensiv wie offensiv ein starkes Spiel. Im Zentrum zogen Thomas Schütze und Ladislav Kesner zunehmend die Fäden, insbesondere Kesner mit seiner herausragenden Balltechnik stellte die Defensive des Gastgebers vor Probleme. Fintenreich am Fuß, aber auch mit gutem Blick und feinen Spielverlagerungen bestimmte Kesner Takt und Rhythmus der Gäste. Leon Peitsch war als Stürmer aus der Halbposition bei tiefen Bällen präsent, nahm öfter stark den Ball selbst unter Tempo mit, die Außen Justus Kalberlah und Niklas Barth boten die Passwege an. Dadurch waren die Alsleber Innenverteidigung und auch das defensive Mittelfeld des FSV zunehmend gefordert, mussten die Konzentration defensiv hochhalten. Baalberge verbuchte immer öfter Raumgewinne, insbesondere bei zügig vorgetragenen Kontern. Ballverlust von Bauer im linken Mittelfeld an Peitsch, der nahm Barth mit, Barth auf den kreuzenden Kesner. Der wiederum "vernaschte" zwei Alsleber, scheiterte jedoch mit dem Schuss aus wenigen Metern aufs kurze Eck am glänzend reagierenden Rot-Weiß- Torwart Tobias Krzmarek (31.). Und wieder Kesner, diesmal von Schütze eingesetzt, diesmal über die andere Angriffsseite. Wieder verhinderte Krzmarek das Baalberger Führungstor (33.). Dies hätte sich aus Sicht der Gäste fast sofort gerächt, als Alsleben einen Freistoß in den Strafraum chippte und Kluge freispielte, doch Hahn parierte dessen Schuss mit überragendem Reflex (34.). Auf der anderen Seite Barth, der sich quasi im Slalomlauf durchwuselte, dann aber mit dem Heber knapp das lange Eck verfehlte (40.). Den hätte Krzmarek nicht bekommen können. Kurz nach dem Seitenwechsel der schnelle Angriff des FSV, verpuffte jedoch am umsichtig agierenden Baalberger Abwehrchef Martin Olejnik (48.). Im Gegenzug dann wieder eine echte Energieleistung der Gäste. Baalberge erkämpfte nach Standard und misslungener Alsleber Abwehraktion mehrfach den Ball zurück, am Ende der Kette war es Justus Kalberlah, der den Ball zur umjubelten 1:0 - Gästeführung ins Netz drosch (49.). Alsleben versuchte in der Folgezeit, Ruhe in das eigene Spiel zu bekommen, die Lücken beim Gegner geduldig zu suchen. Doch so gut die Stafetten noch zu Beginn des Spiels aussahen, so selten gelangen jetzt koordinierte Spielzüge. Einerseits, weil viele Missverständnisse das Bild prägten sowie offensiv Lange, Naumann oder Kluge kaum noch im Spiel waren, andererseits weil Baalberge leidenschaftlich um jeden Ball kämpfte, jeden Kopfball und Pressschlag forderte und meist auch gewann. Manchmal am Rande des Erlaubten. Schiedsrichterin Patrizia Egner ließ ein paar Mal Gnade vor Recht walten. Den bei den Gästen stark platzverweisgefährdeten Raba ersetzte Fabian Buhrau in der 63. Minute. Und der hatte auch gleich eine gute Idee, nahm Kesner mit. Kesner band und narrte drei Alsleber und legte dann mustergültig für den einlaufenden Peitsch auf. Peitsch traf den Innenpfosten, den ins Feld zurückspringenden Ball konnte Alsleben klären. Riesenchance zum 2:0 für Baalberge (65.). Dann wieder Barth, der allein auf Krzmarek zusteuerte, doch der Keeper blockte geschickt ab, wenn auch am Rande des Elfmeterfouls (69.). Nur 12 Minuten danach machte es der eingewechselte Patrick Pelka nicht besser, lief frei auf Krzmarek zu, wieder war der Torwart der Sieger im Duell (81.). Baalberge verpasste die Vorentscheidung und musste 10 Minuten lang inklusive Nachspielzeit zittern. Alsleben nun pausenlos in der Gästehälfte, drückte mit Mann und Maus. In der 91. Minute der vermeintliche Ausgleich, doch der Linienrichter hatte die Fahne oben. Ganz enge Entscheidung. Am Ende blieb es beim knappen 1:0- Sieg der Gäste, der gemessen an den Spielanteilen sicherlich etwas glücklich ausfiel, gemessen am Chancenplus aber nicht gänzlich unverdient war. Auch weil Baalberge in einem intensiven Spiel über 90 Minuten gesehen mehr investierte als der Gastgeber. 

FSV Rot-Weiß Alsleben: Krzmarek - Leschinger, Pilz, Schön, Beran, Bauer, Labbert, Rockmann (75. Lorenz), Lange (62. Köhler), Naumann, Kluge

SV 08 Baalberge: Hahn – Hamann, Koch, Olejnik, M. Buhrau, Raba (63. F. Buhrau), Kesner (70. Pelka), T. Schütze, Kalberlah, Peitsch, Barth (78. Wendel)

Tor: 0:1 Kalberlah (49.)

Schiedsrichterin: Patrizia Egner (Magdeburg) Assistenten: Agte, Hartenberger  Zuschauer: 92

 

Wochenende, 08.09.- 09.09.2018

Am Pokalwochenende schieden drei der vier noch im Wettbewerb aktiven Mannschaften des SV 08 aus. Die E-Jugend unterlag der "kleinen Talenteliga" des SV 09 Staßfurt mit 0:17. Zum Spiel der 2. Runde der C-Junioren trat der Heteborner SV aufgrund vieler krankheitsbedingter Ausfälle nicht an. Ob das Spiel nachgeholt wird, ist offen.

Unsere zweite Mannschaft unterlag dem Topfavoriten auf den Kreisklassenpokal und den Kreisligaaufstieg, dem SV Eintracht Peißen im Derby mit 0:5. Die eine Klasse höher spielenden Gäste ließen zu keiner Zeit Zweifel  am Ausgang des Spiels aufkommen.

 

Schon in der 1. Runde des Salzlandpokals kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Landesklasse- Vertreter TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/ Zens und SV 08 Baalberge. Seit Jahren erwischt Baalberge unglückliche Pokallose schon in den ersten Runden. In der vergangenen Saison in der 2. Runde auswärts beim Landesklasse- Zweiten Alsleben, 16/17 in der 1. Runde auswärts beim damaligen Top-Ligagegner in Neugattersleben, 14/15 als Salzlandliga-Abstiegskandidat schon in der 1. Runde gegen den Landesklasse-Tabellenführer und späteren Landesligaaufsteiger Schwarz-Gelb Bernburg, 13/14 schon in der in der 1. Runde gegen den Landesklasse-Tabellenführer und späteren Landesligaaufsteiger Askania Bernburg II. Und auch diesmal hatte Baalberge die "Pappnase" auf, durfte schon in der 1. Runde auswärts beim Ligagegner TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/ Zens ran, der sich in der Sommerpause ordentlich verstärkt hat. Während sich beispielsweise 8 Kreisligisten in 4 direkten Duellen trafen. Hier sollte der KFV Salzlandkreis vielleicht einmal über die Wichtung nachdenken, zum Beispiel über Lostöpfe. Denn für die Attraktivität im Verlauf des Salzlandpokals ist das derzeitige Losverfahren wohl kaum von Vorteil.

In Bezug auf die aktuelle Landesklasse-Saison war dieses Spiel allerdings für beide Teams kein schlechter "Test". Über 90 Minuten deckte die Partie beim Salzlandpokalsieger von 2015 die Baalberger Schwächen auf, welche sich inzwischen seit der Rückrunde der letzten Salzlandliga- Saison 2016/ 17 hinziehen. Zwar verfügt die Mannschaft des SV 08 insgesamt über einen guten Aufbau von hinten heraus, sucht zumeist das Flachpassspiel, schlägt selten unkoordinierte lange Bälle, hat über zwei Drittel des Feldes eine vernünftige Raumaufteilung. Aber das Team bekommt sowohl im Aufbau, als auch im Umkehrspiel einfach kein Tempo in die Aktionen und somit selten gefährlich ins letzte Drittel. Es mangelt an Spielübersicht und schneller Entscheidungsfindung. Auch in Kleinmühlingen wurde viel zu oft auf den Ball getreten, sich erst mit 3 bis 5 Kontakten um die eigene Achse gedreht, viel zu selten der öffnende Seitenwechsel oder der tiefe Pass gesucht, dafür öfter schon ab Mittellinie die Einzelaktion. Die schnellen und im Tempodribbling starken Außenspieler des SV 08 wie Justus Kalberlah und Niklas Barth hingen meistens in der Luft oder wurden falsch angespielt, mussten abbrechen, sich drehen, kamen dann an den stellungssicheren Abwehrspielern des TSV nicht mehr vorbei. Aber auch dem ballführenden Baalberger boten sich kaum Optionen. Schlechte Laufwege und phasenweise zu wenig Bewegung prägten das Bild. So war das Baalberger Spiel langsam, ohne Überraschungsmomente und in den Offensivaktionen sehr berechenbar. Da auch Kleinmühlingen das Spiel nicht in die Hand nehmen wollte und eher auf Fehler beim Gegner lauerte, entwickelte sich eine zähe, langatmige Pokalpartie von niedrigem Unterhaltungswert. Beim Gastgeber organisierten die Innenverteidiger Sebastian Durrhack und Philip Berner clever, davor hielten Steffen Brandt und Christian Keller konsequent Positionen und Räume. Kleinmühlingen verzichtete weitestgehend auf Spielaufbau, Abwehrchef Durrhack und auch Sechser Brandt schlugen in der Regel hohe Bälle. Maurice Hertel über links und vor allem Rückkehrer Norman Möbes in vorderster Front spekulierten an der Abseitskante und dahinter Philipp Schmoldt auf zweite Bälle. Das war in der 50. Minute erfolgreich, als Baalberge über rechts unnötig den Ball verlor, Kleinmühlingen mit Hertel durchbrach und flankte. Baalberges Innenverteidiger köpfte unglücklich weg, niemand am zweiten Ball außer Schmoldt, der flach unten in die Ecke zum 1:0 vollendete. Bis zu diesem Zeitpunkt sah das Spiel lediglich zwei, drei Torschüsse des Gastgebers aus guten Positionen, eine Großchance von Möbes (25.) und auf der anderen Seite eine von Barth (31.). Mehr nicht. Im weiteren Verlauf Baalberge 20 Minuten lang geschickt im Raum verteidigend und mit gutem Aufbau bis zum Mittelkreis, weiter vorn jedoch ohne nennenswerten Raumgewinn. Der SV 08 verzweifelte zunehmend an sich selbst. So mehrten sich ab der 70. Minute die Chancen auf Seiten des Gastgebers. Möbes völlig frei durch, brach erst ab und brachte dann zu wenig Druck in den Torschuss, verpasste die Riesenmöglichkeit zur Vorentscheidung (73.). Patrick Hahn im Baalberger Tor ohne Probleme. Wobei Erik Schmidt noch mitgelaufen war. Der eingewechselte Felix Iwan zweimal, zunächst nach Standard (77.), dann nach Konter (80.) und Andreas Kirchhoff (84.) mit weiteren Möglichkeiten, jedoch allesamt im Abschluss unglücklich.

Kleinmühlingen ging deutlich weniger Tempo als noch am Sonntag in Nienburg, leistete sich zudem den Luxus, Topstürmer Kevin Junge 90 Minuten auf der Bank zu lassen und musste trotzdem nie wirklich um den Erfolg zittern. Der Mannschaft von Trainer Christoph Berlau reichte eine konzentrierte Abwehrleistung und geringer Aufwand in Sachen Spielgestaltung, um das Ergebnis nach Hause zu bringen. In einem ganz schwachen Spiel war der Sieg des Gastgebers am Ende völlig verdient.

Allgemein hat die Baalberger Spielweise zwar auch positive, noch mehr aber negative Effekte. Die Mannschaft erlangt im Ballbesitz eine gewisse Sicherheit in der eigenen Hälfte, versteht es räumlich zu verteidigen und lässt relativ wenig Torchancen zu. Aber nur relativ. Denn oftmals schläfert sich das Team am eigenen Spiel ein, der Verzicht auf Risiko und die Ungefährlichkeit in der gegnerischen Hälfte führen zu Konzentrationsmängeln, welche mitunter nach 60 bis 70 Minuten durchschlagen. So auch in den drei Pflichtspielen dieser Saison, als die Ordnung mehr und mehr verloren ging und die Chancen für die Gegner gegen Ende des Spiels zunahmen. Felgeleben nutzte das gnadenlos, Kleinmühlingen war weniger effektiv, Förderstedt schlug kein Kapital daraus. Wobei Förderstedt deutlich mehr beitragen wollte und bemüht war, selbst das Spiel zu machen.

Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut, das Trainerteam arbeitet akribisch an den Defiziten, die Spieler ziehen mit. Doch es fehlt noch die Umsetzung auf dem Rasen. Meist mangelt es an Kleinigkeiten, die allerdings in dieser Spielklasse entscheidend sind. Dass die Mission Klassenerhalt kein leichtes Unterfangen wird, war vor der Saison klar. Nicht leicht, aber keineswegs unlösbar. Auch das zeigen die bisherigen Spiele.

TSV Kleinmühlingen/ Zens: Angermann -  T. Stüber, Durrhack, Berner, Brandt, Keller, Hertel (68. Iwan), Kirchhoff, Schmidt, Schmoldt (70. Klöhn), Möbes

SV 08 Baalberge: Hahn – Hamann, Koch, Olejnik, Stille, M. Buhrau, T. Schütze, F. Buhrau (46. Pelka), Barth, Raba, Kalberlah

Tor: Schmoldt (50.)

Schiedsrichter: Rittweger (Eggersdorf) Assistenten: Steppan, Peter  Zuschauer: 85

 

Wochenende, 01.09.- 02.09.2018

Unsere F-Jugend (in SG mit Neuborna) war erneut im Turniermodus erfolgreich. Gegen den SV Einheit Bernburg siegt das Team von Tino Hedicke und Frank Krella mit 4:1, gegen den SV Schwarz-Gelb Bernburg endete es 3:3. Die E-Junioren hingegen unterlagen bei Einheit/ Askania Bernburg mit 0:9.

Dagegen konnten die D- und auch die C-Jugend volle Erfolge verbuchen. Die D-Junioren gewannen 7:1 gegen die SG Wippertal Warmsdorf, die C-Junioren, allerdings trotz Norweger-Modell mit 9 gegen nur 7 Spielerinnen der Mädchen-Kreisauswahl von Rotation Aschersleben, mit 15:0. Das Team von Alexander Glaser und Michael Kühlewind konnte vor allem spielerisch nicht überzeugen.

 

Im ersten Heimspiel der neuen Saison, dem zweiten Spieltag der Landesklasse 4 unterlag unsere erste Mannschaft im Salzlandderby dem Aufsteiger SV Wacker Felgeleben klar und deutlich mit 0:4.

Zu Beginn der Partie lief Felgeleben konsequent an, Baalberge hatte einige Mühe mit dem forschen Stil der Gäste und auch damit, die eigene Ordnung zu finden. Der knapp 19-jährige Florian Schmidt über links, gegen den der gerade erst 17 gewordene Tom Hamann anfangs ordentlich Lehrgeld zahlte, war durchgebrochen, bediente Tom Simon im Zentrum, der den Ball sofort, geschickt gegen die Laufrichtung von SV 08 – Keeper Patrick Hahn abtropfen ließ, doch Martin Olejnik klärte für seinen bereits geschlagenen Torwart auf der Linie (2.). 10 Minuten später war Nico Kietzmann nach unnötigem Ballverlust Baalberges und Schlag ins Zentrum ebenfalls durch, Mathias Koch klärte etwas grenzwertig. Die Gäste forderten Elfmeter. Doch nach 12 Minuten hatte sich Baalberge gefunden, bestimmte über eine bessere Raumaufteilung und Spielanlage weitestgehend das Geschehen auf dem Rasen. Phasenweise lief der Ball über 8 bis 12 Stationen im Raum, mit Markus Buhrau als geschicktem Verteiler, über Fabian Buhrau, und mit den beweglichen Lukas Raba und Niklas Barth, die oft anspielbar waren. Doch einmal mehr fehlte jegliche Durchschlagskraft im letzten Drittel. Felgeleben, noch mit letztem Mann und konsequenter Manndeckung, bot in den Räumen vor der Abwehr eigentlich genug Platz an, was Baalberge daraus machte, war aber mal wieder haarstäubend. In Situationen, in denen Tempo aufgenommen werden konnte, wurde abgebrochen, wenn Mitspieler Lauf- und Passwege anboten, wurde die Einzelaktion gesucht, wenn alle Gassen und Wege dicht waren, wurde der Pass durchs Dickicht probiert, was in zahllosen Fehlpässen mündete. Missverständnisse und falsche Entscheidungen prägten das Bild. Immer im letzten Drittel. Und allerspätestens in Strafraumnähe. So wurde es für Felgeleben ein angenehmer Nachmittag. Ohne wirklich viel für das Spiel zu tun, konnten sie mühelos und auf einfache Weise ihr Tor verteidigen, standen tief und schlugen hohe oder lange Bälle, meist ins Zentrum zwischen Mittelkreis und Sechszehner. Dort machten Simon und vor allem Benny König oftmals geschickt die Pille fest, und versuchten wiederum mit schnell geschippten Bällen die Konter einzuleiten. Das gelang in der ersten Halbzeit sehr selten, auch weil Baalberge gut im Raum stand und zu etwa 80% den Ball hatte. Doch die offensive Harmlosigkeit des Gastgebers war frappierend und lähmte auf Dauer alle Beteiligten. Wieder ließ Baalberge den Ball durch die eigenen Reihen laufen, wieder ohne Ertrag, bis ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld auf der linken SV 08- Seite Christian Kubos ins Spiel brachte, der sich mit Kietzmann im Doppelpass durchkämpfte und ins Zentrum flankte. Dort bekam Baalberge keinen Zugriff, König zog einfach mal ab, der Ball wurde leicht abgefälscht und fiel Tormitte ins Netz (36.). Zum Entsetzen der Gastgeber, die relativ viel Aufwand für das Spiel betrieben hatten, aber 0:1 zurücklagen. Mit der dritten und zweiten echten Chance schlug Felgeleben zu und zeigte Baalberge, wie Toreschießen funktioniert. Speziell diese Stärke hatte schon zum Salzland- Kreismeistertitel geführt.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war Baalberge zwar stets um Spielkontrolle und Gestaltung bemüht, kam aber nicht zu Torchancen bzw. über „Halbchancen“ kaum einmal hinaus. Wieder hatte der Gastgeber sehr viel den Ball, den Ball auch öfter schnell wieder zurück. Doch die erste Konterchance durch Jannis Augustin (55.) hatte Felgeleben. Und die zweite saß dann auch. Erneut wurde Baalberge nach 20 Minuten hohem läuferischem Aufwand und Ballbesitz ohne Torgefahr, böse erwischt. Das Abseitsstellen funktionierte nicht, Simon war durch und vollendete ins lange Eck zum 0:2 (64.). In der Folgezeit Baalberge wie gelähmt, das Wissen um 65. Minuten ertraglosen Aufwand blockierte regelrecht. Nun war Felgeleben im Element, konterte nach Belieben und ließ außer zwei weiteren Toren noch klarste Möglichkeiten liegen. Baalberges mentaler Zusammenbruch nach diesem Spielverlauf war zwar menschlich ein Stück weit nachvollziehbar, allerdings bedarf es im Abstiegskampf mehr Aufbäumen. So wird es sehr schwer in dieser Saison.

Am Ende war der Sieg der Gäste jederzeit verdient, wobei das Ergebnis deutlich über den Spielverlauf hinwegtäuschte. Allerdings nicht über das Chancenverhältnis. In diesem Punkt war Felgeleben weit voraus. Die Ergebnisse aus Baalberger Sicht, Pflicht- und Testspiele täuschen nicht. Dreimal zuhause 0:4 sowie einmal 0:0 und 1:1 gegen Landesklassegegner, plus ein 1:3 beim Kreisoberligisten – in Summe 2 Tore in 6 Spielen und kaum Torchancen sind leider kein Zufall.

SV 08 Baalberge: Hahn - Hamann, Olejnik, Koch, Hennicke, M. Buhrau (46. Peitsch), Stille (60. Kalberlah), F. Buhrau, Barth, Pankrath, Raba

SV Wacker Felgeleben: Apel - Oschmann, Sprengler, Kunze (87. Sauer), Mergel, Kubos, Kietzmann, Simon (81. Engelmann), König, Augustin (78. Pflug),  Schmidt

Tore: 0:1 König (36.), 0:2 Simon (64.), 0:3 Schmidt (69.), 0:4 Hennicke (87., ET)

Schiedsrichter: Stegner (Halle) Assistenten: Lauer, Badawi  Zuschauer: 54

 

Wochenende, 25.08.- 26.08.2018

Die F-Jugend (in SG mit Neuborna) konnte im Turniermodus das erste Turnier der Saison souverän gewinnen, mit teils hohen Ergebnissen.

Ansonsten war es für die Jugendmannschaften des SV 08 ein schwarzes Wochenende. 

Die E-Junioren unterlagen im ersten Punktspiel zuhause der SG Plötzkau/ Alsleben 0:3, die D-Jugend kam gegen die Verbands-/ "Talenteliga"-Reserve des SV 09 Staßfurt gar mit 1:11 unter die Räder.

Auf sehr enttäuschende Weise verloren auch die C-Junioren ihr Auswärtsspiel in Heteborn mit 0:1. Bei widrigen Platzverhältnissen und gegen einen körperlich überlegenen Gastgeber hatte Baalberge zwar über weite Strecken mehr Spielanteile, fand aber in Summe kaum Lösungen, hatte viel zu große Abstände zwischen den Mannschaftsteilen, zudem unterliefen zahlreiche technische Fehler. Die dritte Konterchance nutzte Heteborn schließlich zum 1:0  zehn Minuten vor der Halbzeit. Baalberge ließ dicke Torchancen durch 2mal Luca Albrecht und 1mal Luka Kühlewind ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel war Heteborn zunächst die deutlich bessere Mannschaft und hätte verdient per Elfmeter auf 2:0 davonziehen können. Doch Niclas Kürschner im Baalberger Tor parierte den Strafstoß. Danach wieder Baalberge das aktivere Team, aber weiterhin fussballerisch mit zu vielen unglücklichen Aktionen und in der Chancenverwertung mangelhaft. Am Ende der verdiente Sieg der Gastgeber.

 

Unsere zweite Mannschaft siegte bei der SG Cörmigk/ Preußlitz II mit 3:1. Nach dem Blitzstart durch Peter Querfurth in der 1. Minute gelang dem Gastgeber erst in der 72. Minute durch Andre Kipka der Ausgleich. Doch der 17-jährige Tom Hamann, eigentlich Verteidiger, drehte mit zwei Treffern in der 80. und 85 Minute in seinem ersten Männer-Punktspiel das Spiel noch auf Sieg für Baalberge/ Poley.

 

Am ersten Spieltag der Landesklasse 4 holte der SV 08 Baalberge beim ambitionierten SV Förderstedt überraschend einen Punkt. In Abwesenheit vom zweiten Trainer Artan Isufi musste Coach Marko Ulbrich mit Apelt, Böttger, Drici, Buschke und Fritsch 5 Spieler ersetzen.

Dennoch agierte Förderstedt zu Beginn druckvoll, wollte schnell zeigen, wer Herr im Haus ist. Der Gastgeber hatte die Spielanteile der ersten 20 Minuten deutlich auf seiner Seite. Bereits in der 4. Minute zischte ein Distanzschuss von Christian Conrad über die SV 08 – Torlatte. Baalberge anfangs auf der rechten Abwehr-/ Mittelfeldseite mit einigen Problemen in den Zuordnungen, wo die SVF- Neuzugänge Leon Behrend und Martin Gutsche ein paar Mal durchbrachen, in der Endkonsequenz im und am Strafraum aber meist zu unentschlossen waren, den Torabschluss nicht fanden oder an den Baalberger Innenverteidigern Martin Olejnik und Mathias Koch nicht vorbeikamen. Bis auf die 16. Minute. Behrend im Strafraum relativ frei, schloss aus der Drehung sofort ab, erwischte damit Karsten Smandek im SV 08 Gehäuse zwar gegen den Laufweg, doch der Keeper brachte irgendwie noch die Faust raus und konnte den Ball ins Feld abwehren. Dort scheiterte Gutsche aus kurzer Distanz im Nachschuss. Riesenparade Smandek. Neben C. Conrad war vor allem Necirvan Isa mit seiner starken Balltechnik und Ballbehauptung ein Fixpunkt im Förderstedter Spiel, zumindest in den ersten 20 Minuten. Danach jedoch wirkte er zusehends reservierter und löste sich immer seltener von der Sechserposition. Baalberge zeigte sich erstmals in der 18. Minute. Ein langer Seitenwechsel von Martin Stille über links auf rechts, Lukas Raba kreuzte in den Strafraum, sein Schuss aus der Drehung verfehlte nur knapp den langen Pfosten und damit das freie Toreck. Fortan war Baalberge aktiver im Spiel als der Gastgeber, Ladislav Kesner mit starken Ballaktionen und vor allem Markus Buhrau mit viel Laufarbeit und einigen Ideen kurbelten an. Der SV 08 hatte zwei „halbe“ Möglichkeiten durch Niklas Barth (24.) und Raba (32.).  Die zweite echte Torchance für die Gäste dann in der 36. Minute. Und was für eine. Förderstedt wurde auf der linken Seite überspielt und im Rücken erwischt, Kesner konnte beim Abschluss noch geblockt werden, wonach der Ball zu Pankrath sprang, der das leere Tor verfehlte. Somit ging es torlos in die Pause.

Lebte schon die erste Halbzeit viel vom Kampf, wurde es nach dem Wechsel noch schwächer. Jetzt entwickelte sich eine sehr mäßige Landesklassepartie auf spielerisch biederem Niveau. Baalberge fand aus welchen Gründen auch immer kaum noch ins Spiel und hatte lediglich eine Torchance durch Leon Peitsch (55.). Förderstedt hingegen, in der zweiten Hälfte über weite Strecken spielbestimmend, zumindest mit zwei Hochkarätern. Ehsan Rasooli traf das leere Tor nicht (49.), ein Kopfball von Maik Teutloff landete auf der Latte (75.). Die Gastgeber hatten zwar noch die ein oder andere Szene nahe Strafraum, mehr  klare Torchancen ließ Baalberge aber nicht zu. Im Endeffekt agierte Förderstedt ähnlich wie Baalberge zu umständlich und mit zu vielen Missverständnissen im letzten Drittel, entwickelte analog dem SV 08 zu wenig Durchschlagskraft in Tornähe. Irgendwie folgerichtig endete das Spiel 0:0, wenn auch unter dem Strich etwas glücklich für die Gäste. Für die der Punkt trotzdem nicht ganz unverdient war, weil Baalberge anders als in vielen Spielen der letzten Saison deutlich besser als Team auftrat, physisch und defensiv einen großen Kampf lieferte. Das ist die Basis im Abstiegskampf und vielleicht wird der Punkt aus Förderstedt am Ende noch wichtig sein.

SV Förderstedt: Janich - I. Isa, Kerwin, Teutloff, Früchtel, Conrad, H. Isa, N. Isa, Gutsche, Behrend (69. Stolte), Rasooli

SV 08 Baalberge: Smandek – Kersten, Koch, Olejnik, Hennicke, M. Buhrau, Kesner (66. T. Schütze), Barth, Stille (81. Kalberlah), Raba (46. Peitsch), Pankrath

Schiedsrichter: Weise (Hohenwarthe) Assistenten: M. Scheibel, Schinke  Zuschauer: 79

Samstag 14.07.2018

In der ersten Runde des Sparkassencups löste der Landesklassevertreter SV 08 Baalberge seine Aufgabe beim Kreisligisten SSV Blau-Weiß Barby in Gnadau am Ende souverän und gewann 6:1. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt die Historie des SV 08 in diesem Wettbewerb. In der vergangenen Saison kam Baalberge überhaupt erst zum ersten Mal eine Runde weiter, gelangte nachfolgend allerdings bis ins Halbfinale. In den 9 Jahren zuvor (2008-2016) war jedoch immer in der 1. Runde Schluss, insgesamt 6mal gegen Teams, die eine oder zwei Klassen tiefer spielten. 3mal waren sogar Kreisligisten der Stolperstein.

In Gnadau entwickelte sich zunächst ein zerfahrenes Spiel. Der unter den Wetter-bedingungen ausgehärtete Platz ließ viele Bälle unberechenbar hoppeln, ein Spielfluss war selten möglich. Barby zeigte sich zunächst laufstark und aggressiv, bearbeitete bissig einen anfangs schlecht sortierten Gegner aus Baalberge. Die höherklassig erfahrenen Routiniers Thomas Frauendorf und Gordon Bittkau waren oft anspielbar und verteilten geschickt die Bälle, Talent Florian Brandt emsig über Rechtsaußen unterwegs. Hinten ordnete mit Christian Kade ein weiterer, früherer Landesklasse- und Landesligaspieler die Reihen. Baalberge, im zweiten Spiel unter dem neuen Trainerduo Daniel Henze/ Karsten Smandek und mit bereits 6 Trainingseinheiten in den Beinen, hatte dennoch die erste "Halbchance" der Partie über Niklas Barth und Benjamin Pankrath in der 6. Minute. Dann aber sorgten einige Stellungsfehler und Unsicherheiten des SV 08 im Aufbau dafür, dass Barby in aussichtsreiche Schusspositionen kam. F. Brandt knapp am rechten Pfosten vorbei (9.), Daniel Schmutzler über das Tor (12.), Frauendorf fehlte nach langem Lauf die Kraft im Abschluss (13.). Nach etwa 20 Minuten beruhigte Baalberge mehr und mehr das Geschehen auf dem Platz, weil Barbys konsequente Manndeckung, das Spiel mit Libero und etlichen hohen Bällen dem Gastgeber viel Kraft kostete. Die SV 08 – Innenverteidiger Martin Olejnik und Mathias Koch wurden - anders als in der ersten Viertelstunde - jetzt kaum noch angelaufen und konnten aufbauen, die Außenverteidiger Frank Hennicke und Stefan Kersten zogen höher. Hinzu kam, dass Baalberge insgesamt mehr Breite ins Spiel bekam und so die überlegene Raumaufteilung besser ausspielen konnte. Markus Buhrau entpuppte sich zunehmend als Taktgeber im Zentrum, die 17-jährigen Youngster Leon Peitsch und Fabian Buhrau suchten und fanden immer größer werdende Räume. Barby hatte nun fast gar nicht mehr den Ball, musste immer öfter weite Wege gehen und hinterherlaufen. Doch zunächst ließ Baalberge dicke Torchancen liegen. Martin Stille nach feinem Direktspielzug aus 6 Metern über das Gehäuse (24.), Barth frei vor dem Torhüter zögerte zu lange (27.), Pankrath verzog zweimal (28., 31.), M. Buhrau hatte schon 4 Gegner ausgespielt, aber brachte den Ball aus ca. 2 Metern nicht über die Torlinie (37.). Letztlich "reichte es" Pankrath, der sich aus etwa 22 Metern Torentfernung ein Herz fasste und aus der Drehung zum 0:1 traf (40.). Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kam Barby aggressiv ins Spiel zurück, kämpfte noch einmal um jeden Ball. Lukas Kesner verhinderte gegen F. Brandt per Fußabwehr den Ausgleich (49.). Doch lange konnte der Gastgeber dieses Niveau nicht halten, auch weil Baalberge den Rhythmus schnell wiederfand. Niklas Barth vergab die Riesenchance zur Vorentscheidung (51.). Diese folgte 8 Minuten später mit dem feinsten Spielzug des Tages. Markus Buhrau unter Gegnerdruck, spielte Bruder Fabian im Rückraum frei, der mit feinem Diagonal-Flachpass wie an der Schnur gezogen durch 3 Mann hindurch Barth über außen freispielte. Barth mit Durchbruch zur Grundlinie, punktgenauer Ball in den Sechszehner, Stille vollendete zum 0:2 (59.). Zwischendurch hatte sich Barby nach Ampelkarte für F. Brandt wegen Meckerns selbst dezimiert (54.). Und dann auch weder Kraft noch Kopf, um ins Spiel zurück zu kommen. Baalberge mit dem eingewechselten Ladislav Kesner als technisch starkem Fixpunkt im Angriff, konnte nun mehr oder weniger nach Belieben Schalten und Walten. Der SV 08 erhöhte das Ergebnis innerhalb von 10 Minuten auf 5:0, noch einmal Stille (66.) und zweimal Kesner (60., 69.) trafen. In den letzten 20 Minuten ließen es die Gäste ruhiger angehen, ein Missverständnis zwischen Olejnik und Torwart Lukas Kesner – Olejnik wollte zurückköpfen und überköpfte seinen Torhüter – brachte Barby das Ehrentor (78.). Stille setzte mit seinem dritten Treffer zum 1:6 (81.) den Schlusspunkt.

SSV Blau-Weiß Barby: Allenstein - Kade, Waschmann, Treutler (63. Eichstädt), Pinkert (75. Weckner), B. Brandt, Wilberg, D. Schmutzler, Frauendorf, F. Brandt, Bittkau (68. Fleischer)

SV 08 Baalberge: Lukas Kesner – Kersten, Koch, Olejnik, Hennicke (63. Hamann), M. Buhrau, F. Buhrau, Peitsch (68. Glaser), Barth, Stille, Pankrath (55. Ladislav Kesner)

Tore: 0:1 Pankrath (40.), 0:2 Stille (59.), 0:3 Ladislav Kesner (60.), 0:4 Stille (66,), 0:5 Ladislav Kesner (69.), 1:5 Olejnik (78., ET), 1:6 Stille (81.)

Schiedsrichter: Schmuck (Gröna) Assistenten: Karls, Krause  Zuschauer: 60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielberichte 2015 - 2018 in unserem Archiv!

Unser Sportfest, 16.06-17.06.2017:

Hallo Sportfreunde,

 

unser Sportfest ist vorbei und wir wollen euch natürlich nicht die Platzierungen vorbehalten und noch einmal zurückblicken.

Am Freitag unterlagen unsere Oldies leider recht deutlich dem Gast aus Gröna mit 3:7. Am Abend wurde dann noch Dart und Skat gespielt. Beim Darten setzte sich Thomas Schütze gegen 19 Mitstreiter durch. Das Skatturnier gewann Helmut Sasse.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Fußballs. Früh fanden unsere Jugendturniere statt. Sieger der E-Jugend wurde die SG Glöthe/Neugattersleben, Sieger der D-Jugend wurde der Sportverein aus Naundorf. Bevor es dann mit dem Kleinfeldturnier weiter ging, sorgte eine Hundeshow, geleitet von Uli Oslath, für Staunen.

Im Turnier der Freizeitteams setzte sich zum dritten mal in Folge der 2. FCKW durch. Die Baalberger Jungs schlugen im Finale das Team Ellimination. Das Spiel um Platz 3 gewannen Rebels Söldner gegen die Beckstreetboys.

Abends wurde noch bis in die Nacht hinein im Zelt zur Disco-Musik von DJ Torsten Wilke gefeiert.

Es hat uns allen mal wieder viel Spaß gemacht. Wir freuen uns auf nächstes Jahr mit euch!

 

Nun ist erstmal Sommerpause. Unsere Männer starten am 11.7. in ihre Vorbereitung, mit neuen sowie altbekannten Gesichtern. Nähere Infos folgen.

 

Bis dahin.

Sport frei!

Unsere neue Sponsorentafel:

Auf diesem Wege möchten wir uns bei all den Sponsoren herzlichst bedanken, ohne deren großartige Unterstützung unser Verein kaum und in der derzeitigen Form gar nicht existieren könnte.

Dienstag, den 05.07.16:

Die Saisonvorbereitung ist gestartet. Alexander Rebel bat heute sein Team zum lockeren Aufgalopp. In den kommenden Wochen werden unsere Jungs 3 mal in der Woche trainieren und jeweils ein Spiel bestreiten. Das geplante Trainingslager findet Anfang August in Teplice (CZ) statt. Am 16.07.16 können wir unser Team das erste Mal in Aktion sehen. Gast wird am diesem Tag der neu formierte Schönebecker Club, Union, sein. 

Donnerstag, den 12.05.2016:

Wochenende, 01.04. - 03.04.16:

Montag, den 11.01.16:

Hallo Fans,

 

Unser 4-tägiger Ausflug nach Tschechien ist nun leider schon vorüber. Auf dem Programm standen in dieser Zeit unter anderem Bowling, Ski fahren und baden im Erlebnisbad von Liberec. Außerdem schaute man ein Heimspiel des Tabellenführers der ersten Eishockeyliga, Bílí Tygři Liberec, bei fantastischer Kulisse und stimmungsvoller Atmosphäre, an. Natürlich ließ man sich auch das ein oder andere Bier zu den hervorragenden tschechischen Knödeln schmecken. ;-)

 

Fazit: Wir kommen gern wieder!

 

Unten findet Ihr ein paar Impressionen, viel Spaß dabei!