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SV 08 Baalberge auf FuPa

Timeline:

Samstag, den 06.10.2018

Der Nachwuchs hatte aufgrund der Ferien komplett spielfrei.

Unsere zweite Mannschaft holte arg ersatzgeschwächt in Edlau einen Punkt und bleibt weiterhin ungeschlagen.

 

Am 6. Spieltag der Landesklasse Staffel 4 kassierte unsere erste Mannschaft mit dem 1:5 beim Spitzenreiter TV Askania Bernburg II die erste Auswärtsniederlage.

Das Spiel begann zerfahren, wobei Baalberge zunächst mit geradlinigeren Aktionen torgefährlicher wirkte. Patrick Pelka scheiterte knapp am 0:1 (6.). Und schon in der 9. Minute wäre den Gästen beinahe der Paukenschlag gelungen. Nach Ballverlust Askania und Konter über Schütze war Ladislav Kesner mit feiner Ballmitnahme durchgebrochen, frei vor Askania – Torhüter Max Passon, wurde aber per Festhalte durch Dominic Wünsch von hinten daran gehindert. Wünsch erhielt Gelb für die Notbremse. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich eine unruhige, hektische Partie. Vor allem die Gäste wirkten zunehmend unkonzentriert, beschäftigten sich zu wenig mit dem Spiel an sich, schafften es nicht, ihre Staffelung zu halten. So brachte der erste schnell und strukturiert vorgetragene Angriff den Askanen die Führung. Baalberge konsterniert, kam nicht schnell genug zurück und keinen Zugriff über die rechte Seite, ließ sich ganz einfach per doppeltem Doppelpass von Eddie Kümmel und Martin Salis ausspielen. Kümmel flankte von der Grundlinie, der Ball passierte den Fünfmeterraum. Im Durcheinander war Maximilian Pabst am langen Pfosten der Nutznießer, schoss Torhüter Patrick Hahn an, von dem aus der Ball zum 1:0 ins Netz sprang (13.). Dies spielte der Askania Reserve exzellent ins Blatt. Der Spitzenreiter im 4-2-3-1, war über 90 Minuten spielerisch und physisch überlegen, handlungsschneller, und hatte im zentralen Mittelfeld durchweg ein klares Übergewicht. Dort holte der defensivere der beiden Sechser, Jan Bauer, nahezu alle zweiten Bälle, wurde allerdings auch so gut wie nie angelaufen oder in seinem Aktionsradius gestört. Während Marcel Pusch zwar viel rochierte, gute Ideen hatte und durch ein sauberes Passspiel bestach, aber von Baalberge eine Zeit lang gut zugestellt wurde. Markus Buhrau stopfte im defensiven Mittelfeld viele Löcher, konnte das am Ende aber nicht alleine schaffen, zumal er auch einiges für den Aufbau tat. Mit zunehmender Spielzeit ein Knackpunkt für die Gäste in dieser Partie. Hinzu kamen einige merkwürdige "Mechanismen". So wurde Kesner in der gefährlichen Zone 10 Meter vor dem Strafraum per Foul "ausgecheckt", ehe er den letzten Pass spielen konnte (24.), was ohne Folgen blieb. Pelka kreuzte nach Buhrau- Pass zwischen zwei Gegenspielern ein, doch die Abseitsfahne war oben (25.). Kesner wiederrum pflückte per starkem Tackling Askania im Aufbau den Ball vom Fuß, wollte sofort den Konter im 2- gegen- 3 einleiten, wurde zurückgepfiffen und erhielt Gelb (32.). Askania hatte die Fäden in der Hand und kam vermehrt zu Halbchancen und Torschüssen durch Pabst (22., 29.), Bauer (33.) und Pusch (34.). In der 35. Minute ein hoher Ball, den Pelka artistisch per Seitfallzieher noch erreichen wollte, dabei aber den rauslaufenden Torhüter Passon traf und dafür die rote Karte kassierte. In Unterzahl krempelte Baalberge noch einmal die Ärmel hoch, kämpfte verbissen. Insbesondere Kesner mit seinen Ballan- und Mitnahmen düpierte die Gastgeber mehrfach. So auch in der 42. Minute, als er zwei Askanen an der linken Strafraumkante austanzte, dann aber getroffen wurde. Kesner ließ sich jedoch nicht fallen, sondern versuchte, den Ball noch zu erreichen. Auf Kosten eines ansonsten ziemlich sicheren Elfmeters. Nach einem Schütze- Freistoß schaltete Kesner dann aber schneller als der angeschlagene Passon im Askania Tor und erzielte das 1:1 (44.). Zur Halbzeit blieb Passon bei Askania in der Kabine, das Tor besetzte fortan Innenverteidiger Patrick Baldauf. Für Passon kam Rene Fritsche aufs Feld. Beides war keine Schwächung für Askania II. Der in 10 Jahren verbands- und oberligaerprobte Torhüter Baldauf kommunizierte viel mit den Vorderleuten, ordnete und organisierte. Fritsche, der ähnlich wie Bauer, Pusch oder Salis jahrelang Oberliga-/ Verbands- und Landesligaerfahrung sammeln konnte, stabilisierte die defensive Ordnung. So wurde die Baalberger Hoffnung, dass der Ausgleich kurz vor der Pause trotz Unterzahl noch einmal die Moral beflügeln könnte, schnell enttäuscht. Baalberge kam auf dem kleinen Nebenplatz der Sparkassenarena nicht zurecht, auch weil die Oberligareserve die ohnehin schon engen Räume geschickt zustellte und auf kurzen Strecken den Ball technisch sauber laufen ließ. In Ballnähe schuf Askania regelmäßig Überzahlsituationen, der SV 08 bekam keine Zeit. Nach spätestens 3 Stationen war der Ball wieder an die Gastgeber verloren. Lange Bälle der Baalberger wiederrum flogen auf dem kurzen Platz ins Aus. Trotzdem konnte der SV 08 noch 10 Minuten lang die Gefahr vom eigenen Tor fernhalten. Dann aber eine sehr fragwürdige Freistoßentscheidung, Pusch legte sich den Ball zurecht. Hahn im SV 08 – Gehäuse konnte den flach getretenen, hoppelnden Ball nicht festhalten, Bauer staubte ab zum 2:1 (56.). 11 Minuten später wieder Salis über links, ging in den Strafraum, zog das Foul clever und bekam den Elfer. Und verwandelte selbst zum 3:1 (67.). Wieder nur 6 Minuten später verlor Baalberge leichtfertig den Ball, die junge SV 08 - Garde ließ sich vor dem Strafraum zu leicht abdrängen, Bauer nutzte das und schob in die lange Ecke zum 4:1 (73.) ein. In nur 16 Minuten ging Baalberge K.O. Den Schlusspunkt setzte noch einmal Pabst in der Nachspielzeit zum 5:1. Nachdem Askania vorher aus extrem abseitsverdächtiger Position über rechts durch war und flanken konnte.

Es kam irgendwie alles zusammen für Baalberge an diesem Tag. Letztendlich nahm das Spiel den typischen Verlauf, den solche Spiele oft nehmen, wenn die eine Mannschaft im Tabellenkeller und die andere an der Spitze steht.

TV Askania Bernburg II: Passon (46. Fritsche) - Westphal, Baldauf, Wünsch, Salis, Bauer, Pusch, Rook (68. Grey), Kümmel, Pabst, Osel (73. Pietzsch)

SV 08 Baalberge: Hahn – Hamann, Koch, Olejnik, Hennicke, M. Buhrau, T. Schütze (83. Raba), Barth, Kalberlah (59. Stille), Kesner (73. Grolik), Pelka (35. RK)

Tore: 1:0 Pabst (13.), 1:1 Kesner (44.), 2:1 Bauer (56.), 3:1 Salis (67. FS), 4:1 Bauer (73.), 5:1 Pabst (90.,+1)

Schiedsrichter: Wissel (Magdeburg) Assistenten: Wloczyk, Müller  Zuschauer: 74

 

 

Wochenende, Sa. 22.09.- So. 23.09.2018

Während alle Nachwuchsteams Erfolge oder mindestens Teilerfolge verbuchten, wie auch die Zweite Männer, musste die erste Mannschaft den nächsten herben Dämpfer hinnehmen.

 

Die F-Junioren (in SG mit Neuborna) konnten zwar nicht ihr viertes Turnier in Folge gewinnen, schlugen sich aber, mit 2 Mannschaften angetreten, insgesamt gesehen durchaus beachtlich. Der SV 09 Staßfurt wurde einmal 3:0 besiegt, dann unterlag die 2. Mannschaft demselben Gegner mit 0:4. Gegen Askania/ Einheit Bernburg gab es knappe Niederlagen mit 0:1 und 0:2.

 

Die E-Junioren (in SG mit Neuborna) holten in Drohndorf beim FSV Drohndorf/ Mehringen ihre ersten drei Punkte der neuen Saison, gewannen am Ende 7:3. Angetrieben von Till Stattek (2 Treffer, 3 Assists) und Konstantin Ulrich (2 Assists) überzeugte das Team, hatte gemessen am ersten E-Jugend-Jahr, in dem sich fast die gesamte Mannschaft befindet, schöne Ballstafetten und Spielzüge zu bieten. Vorne war neben Stattek und Ulrich der quirlige und noch in der F- Jugend spielberechtigte Wilhelm Philipp von der Drohndorfer Abwehr kaum zu stellen, und während sich Bastian Ferchow und Leni Hedicke viel ins Offensivspiel einschalteten, hielten hinten Nora Wirth, die einige Bälle ablief und Paskal Wasserberg vor dem aufmerksamen Torhüter Ben Börner den Laden zusammen. Schon zur Halbzeit lag Baalberge/ Neuborna mit 4:0 in Front, Nora Wirth mit dem zeitigen Führungstreffer sowie danach Stattek und zweimal Philipp hatten getroffen. Nach der Pause verkürzte Erik Fuhrmann mit einer sehenswerten, direkten Ecke auf 1:4, doch Ferchow nach feiner Vorarbeit von Stattek stellte mit dem 1:5 schnell den alten Abstand wieder her. Danach ging den Jungs von Thomas Börner und Ingolf Naunapper etwas die Konzentration verloren, es war jetzt öfter ein wirres Durcheinander auf dem Rasen. Jannis Göring verkürzte für Drohndorf auf 2:5, der eingewechselte Wesley Wrobel dann wieder zum 2:6, Chris Fricke auf Seiten der Gastgeber zum 3:6. Den Schlusspunkt setzte B. Skubich, der die Latte traf, den zurückspringenden Ball lenkte Mehringens L. Schulze unglücklich zum Eigentor ins Netz.

 

Auch die D-Junioren verbuchten dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung bei Lok Aschersleben einen Punkt, spielten 0:0.

 

Die C-Junioren gewannen auch das zweite Spitzenspiel in Folge, wiederrum auswärts, bei der SG Neugattersleben/ Staßfurt II mit 4:2 und schoben sich auf Platz 2 der Tabelle vor. Und das sogar ohne ihren Mittelfeldregisseur Tom Bley. In einer gutklassigen Partie wogte das Geschehen in der ersten Halbzeit hin und her mit leichten spielerischen Vorteilen der Gastgeber. Dabei traf auf Seiten der SG der kaum zu haltende Staßfurter Tran Hong Rudatus zweimal Metall, während die Gäste ebenfalls durch Luca Albrecht und Luka Kühlewind zweimal den Pfosten trafen. Zudem ließen Albrecht frei vor Neugatterslebens Keeper Josef Füllert und Robert Knull dicke Möglichkeiten liegen, während Niklas Kürschner im SV 08 - Gehäuse gegen Rudatus und Eefje Hoffmann ebenfalls den Rückstand mit glänzenden Paraden verhinderte. Gegen den tollen Treffer von Rudatus kurz vor der Pause war er aber machtlos. Mit 1:0 ging es schließlich in die Kabine. Kurz nach Wiederbeginn traf Tom Loichen nach mustergültig über die Breite vorgetragenem Angriff zum 1:1- Ausgleich, doch der neben Rudatus auffällige Felix Hamann mit schönem Tor zur erneuten Führung der Gastgeber. Diese hätte Neugattersleben/ Staßfurt II gegen kurzzeitig konsternierte Gäste dann ausbauen können, doch Kürschner hielt sein Team mit glänzenden Reflexen gegen Lucas Block und Rudatus im Spiel. Und setzte die Signale. Denn danach kämpfte Baalberge um jeden Grashalm, ließ nicht locker. Beispielhaft das 2:2, als Robert Knull zweimal nachsetzte und am Ende den Ball, wenn auch unter Mithilfe von Füllert ins Tor bugsierte. Zwei Klassekonter versenkten schließlich Albrecht und erneut Knull per Doppelschlag zum 2:4 und drehten das Spiel. Die SG, weiterhin spielerisch die etwas bessere Elf, versuchte in den letzten 9 Minuten noch einmal alles, schnürte die Gäste in ihrer Hälfte ein, doch entweder stand das Pech im Abschluss oder der glänzend aufgelegte Kürschner im Weg. Baalberge brachte die 2-Tore-Führung nach Hause.

 

Die zweite Mannschaft des SV 08, aufgrund der vielen Ausfälle der Ersten stark ersatzgeschwächt, erspielte gegen den FSV Drohndorf/ Mehringen II einen Punkt, am Ende blieb es beim torlosen 0:0. Wobei der Gastgeber die klar besseren Chancen hatte.

 

Am vierten Spieltag der Landesklasse 4 verlor die erste Mannschaft auch das zweite Heimspiel, wiederrum gegen einen Aufsteiger, den VFB Borussia Görzig, deftig mit 0:3.

Da beide Torhüter Patrick Hahn (arbeitsbedingt), Karsten Smandek (verletzt) ausfielen und Ricardo Conrad ebenfalls krank war, stand mit Benny Boche schließlich ein Feldspieler der zweiten Mannschaft im Tor. Hinzu kamen Stamm- Innenverteidiger Mathias Koch, Benjamin Pankrath, Stefan Kersten, Chris Buhrau sowie der Siegtorschütze von Alsleben, Justus Kalberlah, die alle verletzungsbedingt, während Patrick Pelka wegen Urlaub und Nils Wendel wegen Weiterbildung ausfielen.

In einer Partie, die zu keiner Zeit Landesklasseformat hatte, spielte Baalberges Mannschaft auf erschreckende Weise kopf- und ideenlos. Görzig beschränkte sich auf einfache Mittel, stand meist tief, verzichtete auf Spielaufbau. Aus dem Abwehrzentrum schlug Josue Kongo die Bälle hoch nach vorn, die Nebenleute spielten Manndeckung alter Schule. Baalberge hatte bei Spielverlagerungen so viel Platz wie selten in dieser Spielklasse und fand trotzdem keine Lösungen. Zwar hatten die Gastgeber den ein oder anderen Ansatz, zum Beispiel wenn Martin Olejnik mit einer sauberen Eröffnung diagonal die Seite aufriss, Ladislav Kesner die Gegenspieler ausdrehte und im Kurzpass die Mitspieler mitnahm oder Markus Buhrau - an diesem Tag wieder Linksverteidiger - energisch Bälle behauptete, forderte und die Räume suchte. Aber in Summe war das alles zu wenig, um diesen Gegner zu knacken. In Situationen mit reichlich Raum wurde das Tempo verschleppt oder sich unsinnig festgerannt, oder es kam der Pass auf 3 bis 5 Meter nicht an, und das obwohl die Gegenspieler falsch zum Ball standen. Zudem fehlte allzu oft schlichtweg die Bewegung ohne Ball und damit die Angebote. Baalberge fand überhaupt keine Mittel auf die Spielweise der Gäste, entwickelte keinerlei Durchschlagskraft nach vorn, von Torchancen ganz zu schweigen. Beim VFB überzeugte Issa Sagne, bei den Gästen einer der wenigen, der geschickt im Raum verteidigte und auch offensiv ein gutes Gespür für Situationen hatte. Neben Sagne waren Abdul Quedraogo mit schnellen Antritten und Thomas Falkenberg mit guter Ballbehauptung Fixpunkte für viele hohe und lange Bälle der Görziger. Es war dann auch Sagne, der frei im Sechszehner hätte abschließen können, aber noch das Querspiel suchte, welches dann von Olejnik abgefangen wurde. Gleichzeitig war das die erste echte Torchance des Spiels. In der 22. Minute. Knapp 10 Minuten vor der Halbzeit die zweite Ecke für die Gäste. Diese segelte durch den Fünfmeterraum, Baalberge fehlten die Zuordnungen am langen Pfosten, Sagne reagierte am schnellsten und drückte den Ball zur 1:0-Führung der Gäste über die Linie (36.). Aus Sicht des SV 08 ein unfassbar ärgerliches Gegentor. Danach entwickelte sich für Baalberge ein Verlauf, der dem im ersten Heimspiel gegen den anderen Aufsteiger Felgeleben verblüffend ähnelte. Auch die Gegentore fielen zu praktisch gleichen Zeitpunkten.

Nach Wiederanpfiff suchte der SV 08 weiterhin den Spielfaden, verzweifelte und hoffte auf einen Gegner, der mehr am Spiel teilnehmen wollte. Aber das hatte Görzig überhaupt nicht nötig. In der 64. Minute ein vollkommen unnötig verursachter Freistoß. David Nadolny legte sich den Ball zurecht. Zum Entsetzen aller Baalberger schlug der weder sehr scharf, noch sonderlich platziert getretene Freistoß zum 0:2 im Netz ein. Der vierte Torschuss der Gäste saß. Und auch der fünfte. Denn schon 6 Minuten später vollendete Falkenberg einen Konter abgezockt und technisch sauber zum 0:3 (68.) und machte den Deckel drauf.

Am Ende reichten den Gästen fußballerische Primärtugenden und grundsolide Abwehrarbeit, um dieses Spiel zu gewinnen. Aus Baalberger Sicht ist es letztendlich müßig zu diskutieren, ob die Gegner in Tests wie Plötzkau oder Nedlitz und in den Pflichtspielen wie Felgeleben, Kleinmühlingen oder jetzt Görzig mit geringstem, spielerischem Aufwand zum Erfolg kamen, wenn diese Spiele allesamt klar verloren werden. Der Mannschaft fehlen trotz durchaus vorhandenem Talent und einer gewissen Spielanlage lenkende Köpfe auf dem Rasen. Wenn der Schlüssel zu Geradlinigkeit und Tempo in Richtung gegnerisches Tor nicht bald gefunden wird, winkt der letzte Platz. Und das ziemlich schnell. Und wenn zu allem Überfluss so wie in den letzten Heimspielen auch noch Emotionen fehlen, wird es im Abstiegskampf enorm schwer. Soviel ist sicher.

SV 08 Baalberge: Boche - Hamann, Olejnik, Hennicke, M. Buhrau, Stille, Raba (61. Knapp), Schütze (79. Grolik), Barth, Kesner, Peitsch (69. F. Buhrau)

VFB Borussia Görzig: Rose - Congo, Jödicke, Möckel, Börner, Sagne, Nadolny (90+1. Kürbis), Kutschera, Becke, Quedraogo, Falkenberg

Tore: 0:1 Sagne (39.), 0:2 Nadolny (62.), 0:3 Falkenberg (68.)

Schiedsrichter: Schütze (Möser), Assistenten: Ziebarth, Kluth,  Zuschauer: 77

 

Wochenende, Sa. 15.09.- So. 16.09.2018

Während die D-Junioren (0:12 bei Askania/ Einheit Bernburg) und die E-Junioren (4:9 gegen Schwarz-Gelb Bernburg) deutliche Niederlagen quittieren mussten, siegte die C-Jugend überraschend, klar und deutlich mit 7:1 beim Tabellenzweiten TSG Calbe. Eine ganz starke Teamleistung, wobei Baalberge im Verlauf des Spiels noch zahlreiche Tormöglichkeiten ungenutzt ließ. Besonders in der zweiten Halbzeit überzeugte der SV 08 mit schnellem Umkehrfußball und Ballstafetten. Aus einem guten Team ragten Noel Ziebeck, Niklas Götze defensiv und im Aufbau sowie Tom Bley als Spielgestalter noch heraus. Robert Knull (4), Luca Albrecht (2) und Patrice Kuhne trafen für Baalberge.

 

Zum ersten Mal trat unsere zweite Mannschaft (in SG mit Poley) in Nachterstedt bei der Reserve des SC Seeland an. Und siegte am Ende mit 4:2. Baalberge/ Poley ging Mitte der ersten Halbzeit nach Unstimmigkeit zwischen Torwart und Abwehr der Gastgeber durch Ronny Streblow mit 1:0 in Front, kurz nach dem Seitenwechsel baute Frank Oschätzky die Führung zum 2:0 aus. Auf den Anschlusstreffer Seelands durch Routinier Alexander Dittrich zum 1:2 antwortete der landesklasseerfahrene Sebastian Knapp per Doppelschlag zum 1:3 und 1:4, ehe Seeland durch Tobias Zoske noch einmal traf. Den 2-Tore-Vorsprung brachte Baalberge dann aber in der Schlussviertelstunde über die Runden. 

 

Am dritten Spieltag der Landesklasse 4 gewann der SV 08 Baalberge sensationell das Altkreisderby beim hohen Favoriten FSV Rot-Weiß Alsleben. Dem FSV, in Abwesenheit von Trainer Alexander Rebel, fehlten an diesem Tag mit Sebastian Horner, Tim Gadkowsky und Clemens Lichtenfeld drei ganz wichtige Spieler, während Baalberge ohne Martin Stille (arbeitsbedingt), Stefan Kersten, Benjamin Pankrath, Christian Slotta (alle verletzt), Frank Hennicke, Sebastian Knapp und Alexander Glaser (alle Zweite) antrat.

Alsleben drückte zu Beginn ordentlich auf die Tube, wollte sofort zeigen, wer Herr im Haus ist und den Anspruch hat, diese Liga mit zu dominieren. Über Innenverteidiger Michel Pilz und davor über Dominique Bauer, Max Labbert, Calvin Lange oder Neuzugang Ladislav Beran beherrschte der FSV zunächst die Räume, war in der ein oder anderen Situation sowohl gedanklich, als auch mit Ball am Fuß schneller. Mit wenigen Kontakten und sauberen Pässen unter Tempo liefen die Kombinationen. Baalberge, mit einigen Umstellungen, veränderter taktischer Ausrichtung und Lukas Raba im defensiven Mittelfeld hatte anfangs Mühe, dem zu folgen. Alsleben suchte und fand Alexander Naumann und vor allem Hendrik Kluge, der ein paar Mal zur Grundlinie durchbrach, dann aber zu wenig draus machte, keine Torchancen kreierte. Außer in der 9. Minute. Da schob er die Kugel am den Winkel verkürzenden SV 08 – Keeper Patrick Hahn vorbei, verfehlte allerdings auch um Zentimeter das lange Eck. Das war knapp. Kurze Zeit später Sven Rockmann über das Tor (12.). Doch nach etwa 20 Minuten kam der SV 08 deutlich besser in die Partie. Rechtsverteidiger und Youngster Tom Hamann, schon in Kleinmühlingen defensiver Aktivposten, gewann mehr und mehr Zweikämpfe gegen Kluge und Beran, steigerte sich im Verlauf  des Spiels enorm. Auf der anderen Seite Markus Buhrau, aufgrund der Personalsorgen diesmal Linksverteidiger, lieferte defensiv wie offensiv ein starkes Spiel. Im Zentrum zogen Thomas Schütze und Ladislav Kesner zunehmend die Fäden, insbesondere Kesner mit seiner herausragenden Balltechnik stellte die Defensive des Gastgebers vor Probleme. Fintenreich am Fuß, aber auch mit gutem Blick und feinen Spielverlagerungen bestimmte Kesner Takt und Rhythmus der Gäste. Leon Peitsch war als Stürmer aus der Halbposition bei tiefen Bällen präsent, nahm öfter stark den Ball selbst unter Tempo mit, die Außen Justus Kalberlah und Niklas Barth boten die Passwege an. Dadurch waren die Alsleber Innenverteidigung und auch das defensive Mittelfeld des FSV zunehmend gefordert, mussten die Konzentration defensiv hochhalten. Baalberge verbuchte immer öfter Raumgewinne, insbesondere bei zügig vorgetragenen Kontern. Ballverlust von Bauer im linken Mittelfeld an Peitsch, der nahm Barth mit, Barth auf den kreuzenden Kesner. Der wiederum "vernaschte" zwei Alsleber, scheiterte jedoch mit dem Schuss aus wenigen Metern aufs kurze Eck am glänzend reagierenden Rot-Weiß- Torwart Tobias Krzmarek (31.). Und wieder Kesner, diesmal von Schütze eingesetzt, diesmal über die andere Angriffsseite. Wieder verhinderte Krzmarek das Baalberger Führungstor (33.). Dies hätte sich aus Sicht der Gäste fast sofort gerächt, als Alsleben einen Freistoß in den Strafraum chippte und Kluge freispielte, doch Hahn parierte dessen Schuss mit überragendem Reflex (34.). Auf der anderen Seite Barth, der sich quasi im Slalomlauf durchwuselte, dann aber mit dem Heber knapp das lange Eck verfehlte (40.). Den hätte Krzmarek nicht bekommen können. Kurz nach dem Seitenwechsel der schnelle Angriff des FSV, verpuffte jedoch am umsichtig agierenden Baalberger Abwehrchef Martin Olejnik (48.). Im Gegenzug dann wieder eine echte Energieleistung der Gäste. Baalberge erkämpfte nach Standard und misslungener Alsleber Abwehraktion mehrfach den Ball zurück, am Ende der Kette war es Justus Kalberlah, der den Ball zur umjubelten 1:0 - Gästeführung ins Netz drosch (49.). Alsleben versuchte in der Folgezeit, Ruhe in das eigene Spiel zu bekommen, die Lücken beim Gegner geduldig zu suchen. Doch so gut die Stafetten noch zu Beginn des Spiels aussahen, so selten gelangen jetzt koordinierte Spielzüge. Einerseits, weil viele Missverständnisse das Bild prägten sowie offensiv Lange, Naumann oder Kluge kaum noch im Spiel waren, andererseits weil Baalberge leidenschaftlich um jeden Ball kämpfte, jeden Kopfball und Pressschlag forderte und meist auch gewann. Manchmal am Rande des Erlaubten. Schiedsrichterin Patrizia Egner ließ ein paar Mal Gnade vor Recht walten. Den bei den Gästen stark platzverweisgefährdeten Raba ersetzte Fabian Buhrau in der 63. Minute. Und der hatte auch gleich eine gute Idee, nahm Kesner mit. Kesner band und narrte drei Alsleber und legte dann mustergültig für den einlaufenden Peitsch auf. Peitsch traf den Innenpfosten, den ins Feld zurückspringenden Ball konnte Alsleben klären. Riesenchance zum 2:0 für Baalberge (65.). Dann wieder Barth, der allein auf Krzmarek zusteuerte, doch der Keeper blockte geschickt ab, wenn auch am Rande des Elfmeterfouls (69.). Nur 12 Minuten danach machte es der eingewechselte Patrick Pelka nicht besser, lief frei auf Krzmarek zu, wieder war der Torwart der Sieger im Duell (81.). Baalberge verpasste die Vorentscheidung und musste 10 Minuten lang inklusive Nachspielzeit zittern. Alsleben nun pausenlos in der Gästehälfte, drückte mit Mann und Maus. In der 91. Minute der vermeintliche Ausgleich, doch der Linienrichter hatte die Fahne oben. Ganz enge Entscheidung. Am Ende blieb es beim knappen 1:0- Sieg der Gäste, der gemessen an den Spielanteilen sicherlich etwas glücklich ausfiel, gemessen am Chancenplus aber nicht gänzlich unverdient war. Auch weil Baalberge in einem intensiven Spiel über 90 Minuten gesehen mehr investierte als der Gastgeber. 

FSV Rot-Weiß Alsleben: Krzmarek - Leschinger, Pilz, Schön, Beran, Bauer, Labbert, Rockmann (75. Lorenz), Lange (62. Köhler), Naumann, Kluge

SV 08 Baalberge: Hahn – Hamann, Koch, Olejnik, M. Buhrau, Raba (63. F. Buhrau), Kesner (70. Pelka), T. Schütze, Kalberlah, Peitsch, Barth (78. Wendel)

Tor: 0:1 Kalberlah (49.)

Schiedsrichterin: Patrizia Egner (Magdeburg) Assistenten: Agte, Hartenberger  Zuschauer: 92

 

Wochenende, 08.09.- 09.09.2018

Am Pokalwochenende schieden drei der vier noch im Wettbewerb aktiven Mannschaften des SV 08 aus. Die E-Jugend unterlag der "kleinen Talenteliga" des SV 09 Staßfurt mit 0:17. Zum Spiel der 2. Runde der C-Junioren trat der Heteborner SV aufgrund vieler krankheitsbedingter Ausfälle nicht an. Ob das Spiel nachgeholt wird, ist offen.

Unsere zweite Mannschaft unterlag dem Topfavoriten auf den Kreisklassenpokal und den Kreisligaaufstieg, dem SV Eintracht Peißen im Derby mit 0:5. Die eine Klasse höher spielenden Gäste ließen zu keiner Zeit Zweifel  am Ausgang des Spiels aufkommen.

 

Schon in der 1. Runde des Salzlandpokals kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Landesklasse- Vertreter TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/ Zens und SV 08 Baalberge. Seit Jahren erwischt Baalberge unglückliche Pokallose schon in den ersten Runden. In der vergangenen Saison in der 2. Runde auswärts beim Landesklasse- Zweiten Alsleben, 16/17 in der 1. Runde auswärts beim damaligen Top-Ligagegner in Neugattersleben, 14/15 als Salzlandliga-Abstiegskandidat schon in der 1. Runde gegen den Landesklasse-Tabellenführer und späteren Landesligaaufsteiger Schwarz-Gelb Bernburg, 13/14 schon in der in der 1. Runde gegen den Landesklasse-Tabellenführer und späteren Landesligaaufsteiger Askania Bernburg II. Und auch diesmal hatte Baalberge die "Pappnase" auf, durfte schon in der 1. Runde auswärts beim Ligagegner TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/ Zens ran, der sich in der Sommerpause ordentlich verstärkt hat. Während sich beispielsweise 8 Kreisligisten in 4 direkten Duellen trafen. Hier sollte der KFV Salzlandkreis vielleicht einmal über die Wichtung nachdenken, zum Beispiel über Lostöpfe. Denn für die Attraktivität im Verlauf des Salzlandpokals ist das derzeitige Losverfahren wohl kaum von Vorteil.

In Bezug auf die aktuelle Landesklasse-Saison war dieses Spiel allerdings für beide Teams kein schlechter "Test". Über 90 Minuten deckte die Partie beim Salzlandpokalsieger von 2015 die Baalberger Schwächen auf, welche sich inzwischen seit der Rückrunde der letzten Salzlandliga- Saison 2016/ 17 hinziehen. Zwar verfügt die Mannschaft des SV 08 insgesamt über einen guten Aufbau von hinten heraus, sucht zumeist das Flachpassspiel, schlägt selten unkoordinierte lange Bälle, hat über zwei Drittel des Feldes eine vernünftige Raumaufteilung. Aber das Team bekommt sowohl im Aufbau, als auch im Umkehrspiel einfach kein Tempo in die Aktionen und somit selten gefährlich ins letzte Drittel. Es mangelt an Spielübersicht und schneller Entscheidungsfindung. Auch in Kleinmühlingen wurde viel zu oft auf den Ball getreten, sich erst mit 3 bis 5 Kontakten um die eigene Achse gedreht, viel zu selten der öffnende Seitenwechsel oder der tiefe Pass gesucht, dafür öfter schon ab Mittellinie die Einzelaktion. Die schnellen und im Tempodribbling starken Außenspieler des SV 08 wie Justus Kalberlah und Niklas Barth hingen meistens in der Luft oder wurden falsch angespielt, mussten abbrechen, sich drehen, kamen dann an den stellungssicheren Abwehrspielern des TSV nicht mehr vorbei. Aber auch dem ballführenden Baalberger boten sich kaum Optionen. Schlechte Laufwege und phasenweise zu wenig Bewegung prägten das Bild. So war das Baalberger Spiel langsam, ohne Überraschungsmomente und in den Offensivaktionen sehr berechenbar. Da auch Kleinmühlingen das Spiel nicht in die Hand nehmen wollte und eher auf Fehler beim Gegner lauerte, entwickelte sich eine zähe, langatmige Pokalpartie von niedrigem Unterhaltungswert. Beim Gastgeber organisierten die Innenverteidiger Sebastian Durrhack und Philip Berner clever, davor hielten Steffen Brandt und Christian Keller konsequent Positionen und Räume. Kleinmühlingen verzichtete weitestgehend auf Spielaufbau, Abwehrchef Durrhack und auch Sechser Brandt schlugen in der Regel hohe Bälle. Maurice Hertel über links und vor allem Rückkehrer Norman Möbes in vorderster Front spekulierten an der Abseitskante und dahinter Philipp Schmoldt auf zweite Bälle. Das war in der 50. Minute erfolgreich, als Baalberge über rechts unnötig den Ball verlor, Kleinmühlingen mit Hertel durchbrach und flankte. Baalberges Innenverteidiger köpfte unglücklich weg, niemand am zweiten Ball außer Schmoldt, der flach unten in die Ecke zum 1:0 vollendete. Bis zu diesem Zeitpunkt sah das Spiel lediglich zwei, drei Torschüsse des Gastgebers aus guten Positionen, eine Großchance von Möbes (25.) und auf der anderen Seite eine von Barth (31.). Mehr nicht. Im weiteren Verlauf Baalberge 20 Minuten lang geschickt im Raum verteidigend und mit gutem Aufbau bis zum Mittelkreis, weiter vorn jedoch ohne nennenswerten Raumgewinn. Der SV 08 verzweifelte zunehmend an sich selbst. So mehrten sich ab der 70. Minute die Chancen auf Seiten des Gastgebers. Möbes völlig frei durch, brach erst ab und brachte dann zu wenig Druck in den Torschuss, verpasste die Riesenmöglichkeit zur Vorentscheidung (73.). Patrick Hahn im Baalberger Tor ohne Probleme. Wobei Erik Schmidt noch mitgelaufen war. Der eingewechselte Felix Iwan zweimal, zunächst nach Standard (77.), dann nach Konter (80.) und Andreas Kirchhoff (84.) mit weiteren Möglichkeiten, jedoch allesamt im Abschluss unglücklich.

Kleinmühlingen ging deutlich weniger Tempo als noch am Sonntag in Nienburg, leistete sich zudem den Luxus, Topstürmer Kevin Junge 90 Minuten auf der Bank zu lassen und musste trotzdem nie wirklich um den Erfolg zittern. Der Mannschaft von Trainer Christoph Berlau reichte eine konzentrierte Abwehrleistung und geringer Aufwand in Sachen Spielgestaltung, um das Ergebnis nach Hause zu bringen. In einem ganz schwachen Spiel war der Sieg des Gastgebers am Ende völlig verdient.

Allgemein hat die Baalberger Spielweise zwar auch positive, noch mehr aber negative Effekte. Die Mannschaft erlangt im Ballbesitz eine gewisse Sicherheit in der eigenen Hälfte, versteht es räumlich zu verteidigen und lässt relativ wenig Torchancen zu. Aber nur relativ. Denn oftmals schläfert sich das Team am eigenen Spiel ein, der Verzicht auf Risiko und die Ungefährlichkeit in der gegnerischen Hälfte führen zu Konzentrationsmängeln, welche mitunter nach 60 bis 70 Minuten durchschlagen. So auch in den drei Pflichtspielen dieser Saison, als die Ordnung mehr und mehr verloren ging und die Chancen für die Gegner gegen Ende des Spiels zunahmen. Felgeleben nutzte das gnadenlos, Kleinmühlingen war weniger effektiv, Förderstedt schlug kein Kapital daraus. Wobei Förderstedt deutlich mehr beitragen wollte und bemüht war, selbst das Spiel zu machen.

Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut, das Trainerteam arbeitet akribisch an den Defiziten, die Spieler ziehen mit. Doch es fehlt noch die Umsetzung auf dem Rasen. Meist mangelt es an Kleinigkeiten, die allerdings in dieser Spielklasse entscheidend sind. Dass die Mission Klassenerhalt kein leichtes Unterfangen wird, war vor der Saison klar. Nicht leicht, aber keineswegs unlösbar. Auch das zeigen die bisherigen Spiele.

TSV Kleinmühlingen/ Zens: Angermann -  T. Stüber, Durrhack, Berner, Brandt, Keller, Hertel (68. Iwan), Kirchhoff, Schmidt, Schmoldt (70. Klöhn), Möbes

SV 08 Baalberge: Hahn – Hamann, Koch, Olejnik, Stille, M. Buhrau, T. Schütze, F. Buhrau (46. Pelka), Barth, Raba, Kalberlah

Tor: Schmoldt (50.)

Schiedsrichter: Rittweger (Eggersdorf) Assistenten: Steppan, Peter  Zuschauer: 85

 

Wochenende, 01.09.- 02.09.2018

Unsere F-Jugend (in SG mit Neuborna) war erneut im Turniermodus erfolgreich. Gegen den SV Einheit Bernburg siegt das Team von Tino Hedicke und Frank Krella mit 4:1, gegen den SV Schwarz-Gelb Bernburg endete es 3:3. Die E-Junioren hingegen unterlagen bei Einheit/ Askania Bernburg mit 0:9.

Dagegen konnten die D- und auch die C-Jugend volle Erfolge verbuchen. Die D-Junioren gewannen 7:1 gegen die SG Wippertal Warmsdorf, die C-Junioren, allerdings trotz Norweger-Modell mit 9 gegen nur 7 Spielerinnen der Mädchen-Kreisauswahl von Rotation Aschersleben, mit 15:0. Das Team von Alexander Glaser und Michael Kühlewind konnte vor allem spielerisch nicht überzeugen.

 

Im ersten Heimspiel der neuen Saison, dem zweiten Spieltag der Landesklasse 4 unterlag unsere erste Mannschaft im Salzlandderby dem Aufsteiger SV Wacker Felgeleben klar und deutlich mit 0:4.

Zu Beginn der Partie lief Felgeleben konsequent an, Baalberge hatte einige Mühe mit dem forschen Stil der Gäste und auch damit, die eigene Ordnung zu finden. Der knapp 19-jährige Florian Schmidt über links, gegen den der gerade erst 17 gewordene Tom Hamann anfangs ordentlich Lehrgeld zahlte, war durchgebrochen, bediente Tom Simon im Zentrum, der den Ball sofort, geschickt gegen die Laufrichtung von SV 08 – Keeper Patrick Hahn abtropfen ließ, doch Martin Olejnik klärte für seinen bereits geschlagenen Torwart auf der Linie (2.). 10 Minuten später war Nico Kietzmann nach unnötigem Ballverlust Baalberges und Schlag ins Zentrum ebenfalls durch, Mathias Koch klärte etwas grenzwertig. Die Gäste forderten Elfmeter. Doch nach 12 Minuten hatte sich Baalberge gefunden, bestimmte über eine bessere Raumaufteilung und Spielanlage weitestgehend das Geschehen auf dem Rasen. Phasenweise lief der Ball über 8 bis 12 Stationen im Raum, mit Markus Buhrau als geschicktem Verteiler, über Fabian Buhrau, und mit den beweglichen Lukas Raba und Niklas Barth, die oft anspielbar waren. Doch einmal mehr fehlte jegliche Durchschlagskraft im letzten Drittel. Felgeleben, noch mit letztem Mann und konsequenter Manndeckung, bot in den Räumen vor der Abwehr eigentlich genug Platz an, was Baalberge daraus machte, war aber mal wieder haarstäubend. In Situationen, in denen Tempo aufgenommen werden konnte, wurde abgebrochen, wenn Mitspieler Lauf- und Passwege anboten, wurde die Einzelaktion gesucht, wenn alle Gassen und Wege dicht waren, wurde der Pass durchs Dickicht probiert, was in zahllosen Fehlpässen mündete. Missverständnisse und falsche Entscheidungen prägten das Bild. Immer im letzten Drittel. Und allerspätestens in Strafraumnähe. So wurde es für Felgeleben ein angenehmer Nachmittag. Ohne wirklich viel für das Spiel zu tun, konnten sie mühelos und auf einfache Weise ihr Tor verteidigen, standen tief und schlugen hohe oder lange Bälle, meist ins Zentrum zwischen Mittelkreis und Sechszehner. Dort machten Simon und vor allem Benny König oftmals geschickt die Pille fest, und versuchten wiederum mit schnell geschippten Bällen die Konter einzuleiten. Das gelang in der ersten Halbzeit sehr selten, auch weil Baalberge gut im Raum stand und zu etwa 80% den Ball hatte. Doch die offensive Harmlosigkeit des Gastgebers war frappierend und lähmte auf Dauer alle Beteiligten. Wieder ließ Baalberge den Ball durch die eigenen Reihen laufen, wieder ohne Ertrag, bis ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld auf der linken SV 08- Seite Christian Kubos ins Spiel brachte, der sich mit Kietzmann im Doppelpass durchkämpfte und ins Zentrum flankte. Dort bekam Baalberge keinen Zugriff, König zog einfach mal ab, der Ball wurde leicht abgefälscht und fiel Tormitte ins Netz (36.). Zum Entsetzen der Gastgeber, die relativ viel Aufwand für das Spiel betrieben hatten, aber 0:1 zurücklagen. Mit der dritten und zweiten echten Chance schlug Felgeleben zu und zeigte Baalberge, wie Toreschießen funktioniert. Speziell diese Stärke hatte schon zum Salzland- Kreismeistertitel geführt.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war Baalberge zwar stets um Spielkontrolle und Gestaltung bemüht, kam aber nicht zu Torchancen bzw. über „Halbchancen“ kaum einmal hinaus. Wieder hatte der Gastgeber sehr viel den Ball, den Ball auch öfter schnell wieder zurück. Doch die erste Konterchance durch Jannis Augustin (55.) hatte Felgeleben. Und die zweite saß dann auch. Erneut wurde Baalberge nach 20 Minuten hohem läuferischem Aufwand und Ballbesitz ohne Torgefahr, böse erwischt. Das Abseitsstellen funktionierte nicht, Simon war durch und vollendete ins lange Eck zum 0:2 (64.). In der Folgezeit Baalberge wie gelähmt, das Wissen um 65. Minuten ertraglosen Aufwand blockierte regelrecht. Nun war Felgeleben im Element, konterte nach Belieben und ließ außer zwei weiteren Toren noch klarste Möglichkeiten liegen. Baalberges mentaler Zusammenbruch nach diesem Spielverlauf war zwar menschlich ein Stück weit nachvollziehbar, allerdings bedarf es im Abstiegskampf mehr Aufbäumen. So wird es sehr schwer in dieser Saison.

Am Ende war der Sieg der Gäste jederzeit verdient, wobei das Ergebnis deutlich über den Spielverlauf hinwegtäuschte. Allerdings nicht über das Chancenverhältnis. In diesem Punkt war Felgeleben weit voraus. Die Ergebnisse aus Baalberger Sicht, Pflicht- und Testspiele täuschen nicht. Dreimal zuhause 0:4 sowie einmal 0:0 und 1:1 gegen Landesklassegegner, plus ein 1:3 beim Kreisoberligisten – in Summe 2 Tore in 6 Spielen und kaum Torchancen sind leider kein Zufall.

SV 08 Baalberge: Hahn - Hamann, Olejnik, Koch, Hennicke, M. Buhrau (46. Peitsch), Stille (60. Kalberlah), F. Buhrau, Barth, Pankrath, Raba

SV Wacker Felgeleben: Apel - Oschmann, Sprengler, Kunze (87. Sauer), Mergel, Kubos, Kietzmann, Simon (81. Engelmann), König, Augustin (78. Pflug),  Schmidt

Tore: 0:1 König (36.), 0:2 Simon (64.), 0:3 Schmidt (69.), 0:4 Hennicke (87., ET)

Schiedsrichter: Stegner (Halle) Assistenten: Lauer, Badawi  Zuschauer: 54

 

Wochenende, 25.08.- 26.08.2018

Die F-Jugend (in SG mit Neuborna) konnte im Turniermodus das erste Turnier der Saison souverän gewinnen, mit teils hohen Ergebnissen.

Ansonsten war es für die Jugendmannschaften des SV 08 ein schwarzes Wochenende. 

Die E-Junioren unterlagen im ersten Punktspiel zuhause der SG Plötzkau/ Alsleben 0:3, die D-Jugend kam gegen die Verbands-/ "Talenteliga"-Reserve des SV 09 Staßfurt gar mit 1:11 unter die Räder.

Auf sehr enttäuschende Weise verloren auch die C-Junioren ihr Auswärtsspiel in Heteborn mit 0:1. Bei widrigen Platzverhältnissen und gegen einen körperlich überlegenen Gastgeber hatte Baalberge zwar über weite Strecken mehr Spielanteile, fand aber in Summe kaum Lösungen, hatte viel zu große Abstände zwischen den Mannschaftsteilen, zudem unterliefen zahlreiche technische Fehler. Die dritte Konterchance nutzte Heteborn schließlich zum 1:0  zehn Minuten vor der Halbzeit. Baalberge ließ dicke Torchancen durch 2mal Luca Albrecht und 1mal Luka Kühlewind ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel war Heteborn zunächst die deutlich bessere Mannschaft und hätte verdient per Elfmeter auf 2:0 davonziehen können. Doch Niclas Kürschner im Baalberger Tor parierte den Strafstoß. Danach wieder Baalberge das aktivere Team, aber weiterhin fussballerisch mit zu vielen unglücklichen Aktionen und in der Chancenverwertung mangelhaft. Am Ende der verdiente Sieg der Gastgeber.

 

Unsere zweite Mannschaft siegte bei der SG Cörmigk/ Preußlitz II mit 3:1. Nach dem Blitzstart durch Peter Querfurth in der 1. Minute gelang dem Gastgeber erst in der 72. Minute durch Andre Kipka der Ausgleich. Doch der 17-jährige Tom Hamann, eigentlich Verteidiger, drehte mit zwei Treffern in der 80. und 85 Minute in seinem ersten Männer-Punktspiel das Spiel noch auf Sieg für Baalberge/ Poley.

 

Am ersten Spieltag der Landesklasse 4 holte der SV 08 Baalberge beim ambitionierten SV Förderstedt überraschend einen Punkt. In Abwesenheit vom zweiten Trainer Artan Isufi musste Coach Marko Ulbrich mit Apelt, Böttger, Drici, Buschke und Fritsch 5 Spieler ersetzen.

Dennoch agierte Förderstedt zu Beginn druckvoll, wollte schnell zeigen, wer Herr im Haus ist. Der Gastgeber hatte die Spielanteile der ersten 20 Minuten deutlich auf seiner Seite. Bereits in der 4. Minute zischte ein Distanzschuss von Christian Conrad über die SV 08 – Torlatte. Baalberge anfangs auf der rechten Abwehr-/ Mittelfeldseite mit einigen Problemen in den Zuordnungen, wo die SVF- Neuzugänge Leon Behrend und Martin Gutsche ein paar Mal durchbrachen, in der Endkonsequenz im und am Strafraum aber meist zu unentschlossen waren, den Torabschluss nicht fanden oder an den Baalberger Innenverteidigern Martin Olejnik und Mathias Koch nicht vorbeikamen. Bis auf die 16. Minute. Behrend im Strafraum relativ frei, schloss aus der Drehung sofort ab, erwischte damit Karsten Smandek im SV 08 Gehäuse zwar gegen den Laufweg, doch der Keeper brachte irgendwie noch die Faust raus und konnte den Ball ins Feld abwehren. Dort scheiterte Gutsche aus kurzer Distanz im Nachschuss. Riesenparade Smandek. Neben C. Conrad war vor allem Necirvan Isa mit seiner starken Balltechnik und Ballbehauptung ein Fixpunkt im Förderstedter Spiel, zumindest in den ersten 20 Minuten. Danach jedoch wirkte er zusehends reservierter und löste sich immer seltener von der Sechserposition. Baalberge zeigte sich erstmals in der 18. Minute. Ein langer Seitenwechsel von Martin Stille über links auf rechts, Lukas Raba kreuzte in den Strafraum, sein Schuss aus der Drehung verfehlte nur knapp den langen Pfosten und damit das freie Toreck. Fortan war Baalberge aktiver im Spiel als der Gastgeber, Ladislav Kesner mit starken Ballaktionen und vor allem Markus Buhrau mit viel Laufarbeit und einigen Ideen kurbelten an. Der SV 08 hatte zwei „halbe“ Möglichkeiten durch Niklas Barth (24.) und Raba (32.).  Die zweite echte Torchance für die Gäste dann in der 36. Minute. Und was für eine. Förderstedt wurde auf der linken Seite überspielt und im Rücken erwischt, Kesner konnte beim Abschluss noch geblockt werden, wonach der Ball zu Pankrath sprang, der das leere Tor verfehlte. Somit ging es torlos in die Pause.

Lebte schon die erste Halbzeit viel vom Kampf, wurde es nach dem Wechsel noch schwächer. Jetzt entwickelte sich eine sehr mäßige Landesklassepartie auf spielerisch biederem Niveau. Baalberge fand aus welchen Gründen auch immer kaum noch ins Spiel und hatte lediglich eine Torchance durch Leon Peitsch (55.). Förderstedt hingegen, in der zweiten Hälfte über weite Strecken spielbestimmend, zumindest mit zwei Hochkarätern. Ehsan Rasooli traf das leere Tor nicht (49.), ein Kopfball von Maik Teutloff landete auf der Latte (75.). Die Gastgeber hatten zwar noch die ein oder andere Szene nahe Strafraum, mehr  klare Torchancen ließ Baalberge aber nicht zu. Im Endeffekt agierte Förderstedt ähnlich wie Baalberge zu umständlich und mit zu vielen Missverständnissen im letzten Drittel, entwickelte analog dem SV 08 zu wenig Durchschlagskraft in Tornähe. Irgendwie folgerichtig endete das Spiel 0:0, wenn auch unter dem Strich etwas glücklich für die Gäste. Für die der Punkt trotzdem nicht ganz unverdient war, weil Baalberge anders als in vielen Spielen der letzten Saison deutlich besser als Team auftrat, physisch und defensiv einen großen Kampf lieferte. Das ist die Basis im Abstiegskampf und vielleicht wird der Punkt aus Förderstedt am Ende noch wichtig sein.

SV Förderstedt: Janich - I. Isa, Kerwin, Teutloff, Früchtel, Conrad, H. Isa, N. Isa, Gutsche, Behrend (69. Stolte), Rasooli

SV 08 Baalberge: Smandek – Kersten, Koch, Olejnik, Hennicke, M. Buhrau, Kesner (66. T. Schütze), Barth, Stille (81. Kalberlah), Raba (46. Peitsch), Pankrath

Schiedsrichter: Weise (Hohenwarthe) Assistenten: M. Scheibel, Schinke  Zuschauer: 79

Samstag 14.07.2018

In der ersten Runde des Sparkassencups löste der Landesklassevertreter SV 08 Baalberge seine Aufgabe beim Kreisligisten SSV Blau-Weiß Barby in Gnadau am Ende souverän und gewann 6:1. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt die Historie des SV 08 in diesem Wettbewerb. In der vergangenen Saison kam Baalberge überhaupt erst zum ersten Mal eine Runde weiter, gelangte nachfolgend allerdings bis ins Halbfinale. In den 9 Jahren zuvor (2008-2016) war jedoch immer in der 1. Runde Schluss, insgesamt 6mal gegen Teams, die eine oder zwei Klassen tiefer spielten. 3mal waren sogar Kreisligisten der Stolperstein.

In Gnadau entwickelte sich zunächst ein zerfahrenes Spiel. Der unter den Wetter-bedingungen ausgehärtete Platz ließ viele Bälle unberechenbar hoppeln, ein Spielfluss war selten möglich. Barby zeigte sich zunächst laufstark und aggressiv, bearbeitete bissig einen anfangs schlecht sortierten Gegner aus Baalberge. Die höherklassig erfahrenen Routiniers Thomas Frauendorf und Gordon Bittkau waren oft anspielbar und verteilten geschickt die Bälle, Talent Florian Brandt emsig über Rechtsaußen unterwegs. Hinten ordnete mit Christian Kade ein weiterer, früherer Landesklasse- und Landesligaspieler die Reihen. Baalberge, im zweiten Spiel unter dem neuen Trainerduo Daniel Henze/ Karsten Smandek und mit bereits 6 Trainingseinheiten in den Beinen, hatte dennoch die erste "Halbchance" der Partie über Niklas Barth und Benjamin Pankrath in der 6. Minute. Dann aber sorgten einige Stellungsfehler und Unsicherheiten des SV 08 im Aufbau dafür, dass Barby in aussichtsreiche Schusspositionen kam. F. Brandt knapp am rechten Pfosten vorbei (9.), Daniel Schmutzler über das Tor (12.), Frauendorf fehlte nach langem Lauf die Kraft im Abschluss (13.). Nach etwa 20 Minuten beruhigte Baalberge mehr und mehr das Geschehen auf dem Platz, weil Barbys konsequente Manndeckung, das Spiel mit Libero und etlichen hohen Bällen dem Gastgeber viel Kraft kostete. Die SV 08 – Innenverteidiger Martin Olejnik und Mathias Koch wurden - anders als in der ersten Viertelstunde - jetzt kaum noch angelaufen und konnten aufbauen, die Außenverteidiger Frank Hennicke und Stefan Kersten zogen höher. Hinzu kam, dass Baalberge insgesamt mehr Breite ins Spiel bekam und so die überlegene Raumaufteilung besser ausspielen konnte. Markus Buhrau entpuppte sich zunehmend als Taktgeber im Zentrum, die 17-jährigen Youngster Leon Peitsch und Fabian Buhrau suchten und fanden immer größer werdende Räume. Barby hatte nun fast gar nicht mehr den Ball, musste immer öfter weite Wege gehen und hinterherlaufen. Doch zunächst ließ Baalberge dicke Torchancen liegen. Martin Stille nach feinem Direktspielzug aus 6 Metern über das Gehäuse (24.), Barth frei vor dem Torhüter zögerte zu lange (27.), Pankrath verzog zweimal (28., 31.), M. Buhrau hatte schon 4 Gegner ausgespielt, aber brachte den Ball aus ca. 2 Metern nicht über die Torlinie (37.). Letztlich "reichte es" Pankrath, der sich aus etwa 22 Metern Torentfernung ein Herz fasste und aus der Drehung zum 0:1 traf (40.). Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kam Barby aggressiv ins Spiel zurück, kämpfte noch einmal um jeden Ball. Lukas Kesner verhinderte gegen F. Brandt per Fußabwehr den Ausgleich (49.). Doch lange konnte der Gastgeber dieses Niveau nicht halten, auch weil Baalberge den Rhythmus schnell wiederfand. Niklas Barth vergab die Riesenchance zur Vorentscheidung (51.). Diese folgte 8 Minuten später mit dem feinsten Spielzug des Tages. Markus Buhrau unter Gegnerdruck, spielte Bruder Fabian im Rückraum frei, der mit feinem Diagonal-Flachpass wie an der Schnur gezogen durch 3 Mann hindurch Barth über außen freispielte. Barth mit Durchbruch zur Grundlinie, punktgenauer Ball in den Sechszehner, Stille vollendete zum 0:2 (59.). Zwischendurch hatte sich Barby nach Ampelkarte für F. Brandt wegen Meckerns selbst dezimiert (54.). Und dann auch weder Kraft noch Kopf, um ins Spiel zurück zu kommen. Baalberge mit dem eingewechselten Ladislav Kesner als technisch starkem Fixpunkt im Angriff, konnte nun mehr oder weniger nach Belieben Schalten und Walten. Der SV 08 erhöhte das Ergebnis innerhalb von 10 Minuten auf 5:0, noch einmal Stille (66.) und zweimal Kesner (60., 69.) trafen. In den letzten 20 Minuten ließen es die Gäste ruhiger angehen, ein Missverständnis zwischen Olejnik und Torwart Lukas Kesner – Olejnik wollte zurückköpfen und überköpfte seinen Torhüter – brachte Barby das Ehrentor (78.). Stille setzte mit seinem dritten Treffer zum 1:6 (81.) den Schlusspunkt.

SSV Blau-Weiß Barby: Allenstein - Kade, Waschmann, Treutler (63. Eichstädt), Pinkert (75. Weckner), B. Brandt, Wilberg, D. Schmutzler, Frauendorf, F. Brandt, Bittkau (68. Fleischer)

SV 08 Baalberge: Lukas Kesner – Kersten, Koch, Olejnik, Hennicke (63. Hamann), M. Buhrau, F. Buhrau, Peitsch (68. Glaser), Barth, Stille, Pankrath (55. Ladislav Kesner)

Tore: 0:1 Pankrath (40.), 0:2 Stille (59.), 0:3 Ladislav Kesner (60.), 0:4 Stille (66,), 0:5 Ladislav Kesner (69.), 1:5 Olejnik (78., ET), 1:6 Stille (81.)

Schiedsrichter: Schmuck (Gröna) Assistenten: Karls, Krause  Zuschauer: 60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielberichte 2015 - 2018 in unserem Archiv!

Unser Sportfest, 16.06-17.06.2017:

Hallo Sportfreunde,

 

unser Sportfest ist vorbei und wir wollen euch natürlich nicht die Platzierungen vorbehalten und noch einmal zurückblicken.

Am Freitag unterlagen unsere Oldies leider recht deutlich dem Gast aus Gröna mit 3:7. Am Abend wurde dann noch Dart und Skat gespielt. Beim Darten setzte sich Thomas Schütze gegen 19 Mitstreiter durch. Das Skatturnier gewann Helmut Sasse.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Fußballs. Früh fanden unsere Jugendturniere statt. Sieger der E-Jugend wurde die SG Glöthe/Neugattersleben, Sieger der D-Jugend wurde der Sportverein aus Naundorf. Bevor es dann mit dem Kleinfeldturnier weiter ging, sorgte eine Hundeshow, geleitet von Uli Oslath, für Staunen.

Im Turnier der Freizeitteams setzte sich zum dritten mal in Folge der 2. FCKW durch. Die Baalberger Jungs schlugen im Finale das Team Ellimination. Das Spiel um Platz 3 gewannen Rebels Söldner gegen die Beckstreetboys.

Abends wurde noch bis in die Nacht hinein im Zelt zur Disco-Musik von DJ Torsten Wilke gefeiert.

Es hat uns allen mal wieder viel Spaß gemacht. Wir freuen uns auf nächstes Jahr mit euch!

 

Nun ist erstmal Sommerpause. Unsere Männer starten am 11.7. in ihre Vorbereitung, mit neuen sowie altbekannten Gesichtern. Nähere Infos folgen.

 

Bis dahin.

Sport frei!

Unsere neue Sponsorentafel:

Auf diesem Wege möchten wir uns bei all den Sponsoren herzlichst bedanken, ohne deren großartige Unterstützung unser Verein kaum und in der derzeitigen Form gar nicht existieren könnte.

Dienstag, den 05.07.16:

Die Saisonvorbereitung ist gestartet. Alexander Rebel bat heute sein Team zum lockeren Aufgalopp. In den kommenden Wochen werden unsere Jungs 3 mal in der Woche trainieren und jeweils ein Spiel bestreiten. Das geplante Trainingslager findet Anfang August in Teplice (CZ) statt. Am 16.07.16 können wir unser Team das erste Mal in Aktion sehen. Gast wird am diesem Tag der neu formierte Schönebecker Club, Union, sein. 

Donnerstag, den 12.05.2016:

Wochenende, 01.04. - 03.04.16:

Montag, den 11.01.16:

Hallo Fans,

 

Unser 4-tägiger Ausflug nach Tschechien ist nun leider schon vorüber. Auf dem Programm standen in dieser Zeit unter anderem Bowling, Ski fahren und baden im Erlebnisbad von Liberec. Außerdem schaute man ein Heimspiel des Tabellenführers der ersten Eishockeyliga, Bílí Tygři Liberec, bei fantastischer Kulisse und stimmungsvoller Atmosphäre, an. Natürlich ließ man sich auch das ein oder andere Bier zu den hervorragenden tschechischen Knödeln schmecken. ;-)

 

Fazit: Wir kommen gern wieder!

 

Unten findet Ihr ein paar Impressionen, viel Spaß dabei!